9 -

durch ForchtdLePestleLchtangezo-euwkrdt/-nnd-er Wein den

Trunckenen alle Aorchtbenimbk.

Neben diesem generalProceß sind auch noch besondere prZescr- VLcivL,so vor gisst epgentlich bewahren / täglichzugebrauchen.

Vnnd isi allhie in die Apoiecken ein solcher pr* seruativ The- 1-iac/darvon r.oderz.Messerspitz voll morgendes nüchtern zu neh­men /verordnet das Loht vmb i5.alb.

Deßgleichm die^iberanri-küchlem für die Kinder zween oder mehr küchlein täglich zu brauchen/das Loht vmbp.alb.

Andere erwehlen jhn entweder Angelie wurtzeln/oder Tormen- till wurßeln/oder Entian/ oder Pimyinell/oder Weinrautenblet- tervff Botter geffen.

Andere ziehen das Wermut oder Wachholderbeerfalß mim dere die SchweffelbLuwen/ gleichfals mit oder ohne Botter vnd Brodtgessem

Der König Mithridates versähe sich täglich mit einer Mixtur, von Äauteriblettlin/Fepgen vndNüssen/darmiter sich vnd andere so weit versichert/daß biß vffdiese zeit sie im brauch geblieben / vnd mag man vffein LchrmaßEffig derRaurenbletter nemenö-Loht/ Feygen z. Loht / Nüß auch z. Loth / vnd noch hinzu thun deß La- chenknobloche(welchen dieItalianer fast dem Therme wo nit vor ziehen doch gleich halten) z. Loht / vnd Wachholderbeern ein Hand vollalleökleingestampt/vndzusamen vermischt/welchees flüssi­ger haben wöllen/schütten mehr Essig darin/vnd brauchen täglich für jedes im Hauß ein Löffel voll.

Welcheden Essignit vmragen/alke Leuk vnd schwache mögen morgens Brantenwein mit Saffran brauchen^

Andere auch nicht geringereLeutversichern sich lieber daß sie Baumöl mit Essig fampt ein wenig Pfeffer / Naglin/ Ingwer vnd Wermurhsaltz(weres zur Hand hat )durch einander/bißwei- K lm in der Wochen brauchen.

Bep hitziger zeit sind die Ettronen am besten/ vnd welche das im

B wendig