Das vlerdte Mittel.

Durch innerlich Regiment an essen vnd twicfm -

Lndpr-eservattven-

Leich wie die vffgeschtageneFewerfuncken in einem harten «?Hoder mit sachenso dem fewerwiderstäd thun / besprengtem ^"^»Zunder/nicht so leicht empfangen / esweredenn das fewer so groß vnnd mächtig / daß es dürrvnd grün ohne vnderscheidver- zehre/ vnd in dieferrne seinehitz außbreiten könne; Also verfangen auch die gifftige pestilentz samlin/oder lufftpfeile eher in dem mür­ben faulenden humoren vnd vbel disponirren geblüter/ Als in ge­sunden stärkten naturen/ohn eracht diese gisst lufftpfeile vnterwei- len so starck sich vermehren daß sie äittanz vnnd in dieferrne/ sunge vnnd alte Menschen vnnd Thier anstecken / welcher Regi- rung in der Hand deß Höchsten ist / der sie zusamen ruffen auch wi- verzerstrewen kan: Vnter dessen ein jeder in seinem beruffwas er schuldig ist zu thun; Gott beruffl aber alle vnd jede so wol die Nah­rung zugewinnen zu derselben ordentliche Mittel / als die gesund- heir zu erhalten vnnd wider zubringen / gleichfals zu deroselben or­dentlichen Mitteln/vnd wer die verachtet zu forschen vnd zu brau- chen/der widersetzet sich dem beruffvnd ordnung Gottes/wo man aber die nicht haben kan / ist Gottes Hand darumb nicht verkürtzer.

Daher weil der wenigste theil im volck einer dmchauß gesun- dttiemperirter natur sind / sondern etlichezuvielblutreich/etlrche dargegen verkämet vnnd außgematt/ der mehre theil aber / durch vngesundeluffr eines orts/oder faulenden obs speisen vnnd Pfützen gerranck / oder vnordentlichem leben sich mit bösen feuchtigkeuen/ so ein rechtzunder der pest sind / vberlädet vnd beschwem.

So sollen die Blutreichen zurvorsorg Ader lassen/ vnd wer da kan von dem seinigen dem dürfftigen gutmittel mittheilen.

So viel aber die böse humorn zu purgiren vnnd pr^serviren

anlange/