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Theolr'scher Belicht
Gallblasenstein von Gornelio Gemma beschrieben.
#75>© spricht Oemiüs, daß er in einem anatomisierten Menschen einen Stein in der Gallblasen angetroffen habe. So hat auch Nicolae C>0f Nicolus einen Gallblasenstein gesehen/ so in Herren Gianozi de Pan- do16n!§ Haußfrawen erpflantzet worden.
Es ist diese Tage ein Weibsperson /Diamames mit Namen/von dieser Weltabgeleibet/auß Schmerlen deß Steins gestorben: Weil sieaberzuvor von jhm kein Hindernuß oder Schaden vermercket/haben die Aertzte für rhat- fam angesehen/den todten Cörper auffzuschneiden/allda sehr viel Steine erfunden worden/zwar nicht em einziger in der Biatter/als man vermeynet hatte / sondern alle in der jenigen Haut / welche die Leber vmbschlecht / in deren sie auch gleichsam einen Sack hinab getruckt haben/außgen cmmen einen so in der Gallblasen gelegen/an der Färb schwartz/anGrösseeiner dürren Kasta- nien.Welches wir für die Vrsach ihres TodtS gehalten/ vndandere vngewiffe vnd verborgene Sachen hindan gesetzt. Antonius Beniuenius. Eskan der günstige Leser schier eben eine dergleichen History droben vnker dem Capitel der Leberstein ablesen/ mit Allegierung erst angeregten A ntonii Beniuenii.
ES bezeuget Oalenus.daßein Stein in der Lungen gewachsen sey /andere in den Gedärmen / vnd vnrer der Zungen / aber in der Gallblasen offtermals. Alexius Benedictus.
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Hieronymus klonmushak/als er selbst bezeuget/nicht nur ein malviel Stein in der Gallen gesehen.
Eswar die Gallblasenin Herren Be1Ioarmaro§enenli,soeinhochberüm- pter Jurist gewesen^ vber die maßen bleych/vnd begriffe in sich achtzehen glatte/ '
dreyeck<te/mit ebenen Ecken vn Superficieeeten gebildeteGteine/an der Färb ! grün/ vnnd gleichsam schwartzlecht/ solche / so sie außgetrocknet worden/sahen
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