Von den Steinen im Menschlichen Leib.

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Es hak mir zu Nürnbexg mein guter bekannter Freunde einer / derAnatomy wol erfahren / angezeigt / daß in Menschlichem Mager: rundte / weisse vnnd harre Stern gefunden worden. Der erstallegierte Lonraäuä Oeknerus.

Don Steinen in der Leber-

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heit mit keinerlei) Mittel vnd Raht abwenden mögen. Darumb sie auch meines RahtS zumchl mit andern Aertzten gepflogen. Es waren vnstrer Medi­corum einer oder etliche zusammen kommei: / haben mit langem Gespräch erwo­gen/was doch die Vrsach dieser verborgenen Kranckheit seyn mochte. Zwar aber/ als es sich gememiglrch in zwetffelhafftigen Sachen zutragt / so sirrd vnsere Mey­nungen vnd Opiniones nicht gleichlautendk ergangen. Dann etliche hielten dar- für/es were ein Beschwer der Leber /andere schrieben es dem bösen Temperament zuu'ch aber vermeynte/der Mangel were in dem Leberhautlein/conrcZens genen- tttt. Die Fraw aber ist mit Zunehmung der Kranckheit nach wenig Tagen ge­storben /wie wir dann auch cinhelliglich auß gewissen Anzeigungen solches vorge­sagt/darum wir der: erstochenen Leib eroffnet.Mda sind gefunden worden in dem haldechtenTheil deß Leberhautleins etliche zusammengehäuffteSteinlein/alr Fi- gur vnd Färb mancherley. Dann etliche waren rundt/ etliche eckecht/andere vier- eckecht/als sie dann nach jhrer Lägerstatt vnnd vngefehr gebildet waren / auch mit roten vnd weißen Flecken vnderfchieden.Diese haben wegen jrerSchwere in dem gesagten Hautlein gleichsam einen Sack oder Seckel hinab gezogen in der Lenge

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