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6 ErnewerteOrdnung

5 . ' Solleneinandervertrewlichmeinen/vndverstehett/alsodH auffden Kali jhrer.ecwan zween / oder mehr /voneinem Patiente« zu gleich beruffcn würden l t fit emmütiglich zusammen setzen / pnd Das beste eonsultiren helffenfollen.

6 . Ks .ist.auch btllich vnd löblich/daß die ^leäici mitallenApo- theckerndieser Statt einefreundlicheCorrespondentz halten: Je­doch soll ihnen gantzlich verbocken seyn / einigen heimlichen Ver­stände auffgewin mit den Apotheckern zuhatten/ Sondern sollen einemjeden Patienten frey stellen / seines Gefallens einen oder den andern Apochecker zubrauchen / so ferrn dieselbige änderst alle gleichmässig mit guten Materialien versehen/ .vnd gleicher Ilciß bey j hnm gespüret wird.

7 . Sie sollen ferner schuldig seyn /jcdeZeitauffdieApothecken guieAuffsichtzugeben/ Vnd/ da sie entweder an den Personen/so PieljhrAmp.tbetrrfft/oderandcn Materialien/ jchtwas Mangel spüren/MbigenM'tgebührender Mescheldenheitden Apothetkern anzeigcn/vnd zur Corrcction anmahnen: Doch an andern Drten sie nrcht verkleinern/noch auß eigoncnAffecten vbergeben/oder auß Neid ihnen Schaden zuthun/sich vnderstehey»

8. Daherodie kleäici auch keine ^leäicLmenra, bey Straff zehcn Güldcn/selbst präpqrir en / nochverkauffen/ sondern alles in die Apotheckcn schreiben /vnd die Patienten allda durch ihre Die­ner selbstcn abholen/ vndbezahler: lassen sotten/Damit die Apothe­ker mit desto mehrern/besscrn/ Mdfrischern.Makerialien sich zu- Versehenwissen.

p. Doch mögen sie ihre priuaras domposiciones, (wen 1 sie für anderngebrauchlrchen Remedien. etwas besonders odcrbeffers danlttaußzurichten verhoffen) in,den Apochccken bcreyten / vnd zum Gebrauch auffhalten lassen /Ober mehrnicht/als sievnge- fahrlich zuverschrerben gcdencken / auff daß den Apothcckern sol­ches vnnachtheilig sey- Wie denn auch in solchen sonderbar

<Iom^olirionib>u5,lie^Iuril)U8^uLrLcur, ^uoci^aucionbus

allici

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