% Apologia
der ewrem eigenen Berichtlichen vorgeben nach mit Eyteriger Marerierfülleegewest/ deren die Gebärmutter auch selbst nicht vber haben. Diese Materi / bevorab in solcher Menge/ hat änderst woher nicht kommen können/ als von dementzündten Gea- der vnd Ingeweidt/dazu am letzte der Krebs gerathen/welche auch das Wafferiche auß dem Geblüt in das hole Theil deß Vnder- Leibs gezogen/ das fiZrtcrs daselbst zu Eyter worden. Also hat hievongevrtheikek DoLkorKiolanux, in gegenwarkdeß Königs/ der alten Königin / vnnd deß Herren Cardinals/ mit anzeig/ die vrsache ihres Todks (welcher nun nicht zu hindertreiben war) sey änderst nichts gewest/als der Krebs an den Ingcweiven deß vn- dern Leibs/welcher auffgelauffen war wie eine Trumme / vnnd so dick/als wann siedeß Kinds noch nicht genesen wer / dem auch die andern Medici/so zugegen waren/ beygefallen.
Erinnert euch auch noch ferrner/ daß diese Fürstin / nach dem sie das Kind geboren/ biß auff die stund ihres Todte/ allezeit einen Bauchfiuß gehabt/ da viel grüner Gallen von <hr gangen/mit etwas Schwartzvermenger/welches ein gewisse anzeig vber grosser Hitzevndfaulein dem Eingeweide / daher auch diese Materien/ wann sie durch den grossen oder Mastdarm gangen/ diese Veren- derung gebracht / welche jhr auch wahrgenommen an dem Theil -er Mutter/das auffdem grossen Darm ligt.
Wann fv hcttet wollen gekrewlich vnd mit Verstände erzehlen/ vnd in ewrem Bericht allein auffdie Warheit sehen / soltet ihr deren Dingen keines außgelassen haben / was zu einem Warhaffti- gen bericht gehört/vü demselben nie verwarhafftes inverleibk.An- fangö solt jr erzehlet habcn/wie sehr jr der Leib oderBauch auffge- loffen/so wol vor als nach jhremTodt/das dann Jeugnuß genug gewest deß Krebs in dem Vnderleib / dazu auch nothwendig ein Entzündungfolgen muß/welches inviervndzwantzig Stunden mchtgeschehenist. Ihr sottet auch nicht vergessen habenanzu- zeigen / wie diese Theil beschaffenvnnd gefärbt gewest / dann sich