vterdter Theil. 43

ne/die Gpaeul muß lang vnnd ziemlich breit seyn /vnnd dieses soll man treiben / biß die Latwerge wir- zu einer consistentz vnd zimlich dicke/in gestalt einer quüken Lattwergen- Diese oberzeltcr Massen genossen/ nimmethmweg allerley Durchlauff vnd Bauchflüffe/ wann es schon auch bißweilen Blut mit abgeben solte / doch wann der Blutigeschade nicht zu alt ist / sonstenist diß Mittel zu leicht darzu.

Aas XIX. Capitel.

Ein anders von gleicher Krafftvnd Würckung.

Abendes nehmet dasweisse von zweyen Eyern/dienir alt/sondernfrisch gelegt seyn / Klopffet dieselben wol vn- ^dereinan^er / daß siefast gar zu schäum werden/ wie man sie arbeitet / wann man etwas damit Chritidren oder Leuktern

will/decket solche demnach bcheb zu/vn lasset sie vberNacht stehen- Deß andern Morgens werdet ihr befinden / daß sie gar zerflos­sen vnnd zu Wasser worden sind. Schüttet darzu so viel Ro- seuwasser als deß weiffen von den Eyern ist / laffees die jenige Person/so mit dem Bauchfluß behafftekist J Mchrern außtrin- cken / vnnd drey stunde darauff kemm bissen essen. Wolle der Bauchfluß oderDurchlauffdaserstemahl mchtnachlassen/ soll man diß ein Morgen oder drey nacheinander widerholen- Aber es hat diß Mittel die art an sich/ daß es den fluß gemeiniglich stillet/wann es ein mahl oder zwey gebraucht worden ist.

S ü Das