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»ekammen Buchs

beymFewer kochen. Wannes nuhn wol gesotten war / thatst^ gar wol ein halb Pfund frische vngesaltzme Butter darein / ließ es also ferner miteinander sieden. Darnach that sie das Gesottene mit einander in zwey sacklein/ließ denHaftn inmitkels beymFewer stehen / damit sie deren eins vmb das ander Wermen f cnm Mit diesem sacklein bahete sie den Drt da der schade war/tr ückte dann den Bruch mit dem sacklein sanfftiglich hinein / also daß der ge­brochene dieses schlechte Mittel trefflich gut vnd nutzbar befände/ waruff er es auch andern gerahren vnnd selbst gebrauchet hat/wcl- . - l ehe jederzeit bekannt/daß jhnen solches besser bekommen/ dann alleH i die andere Artzneyen / so man in diesen fallen zu brauchen pflegt^ U & Weil nuhn dieses Remedium durch diese vnd andere Erems einen grossen ruffkommen/habe ich esdem gutwilligen Lesen verhalren/sonder grossen vnd kleinen 2lltcn vnd jungen zum b

hiehcr verzeichnen wollen» ] %

Das XVII I.Capitet. ^

EmgutMtteldmBauchflußzuMm/vor

junge vnd alte Leuthe.

Ehmer drey oder vier Morgen nacheinander einer Wel­schen oder Baumnuß groß der Lattwergen von Horn-

kuschen/welche auch welsche Kuschen hcissen / zu Latein 4 exorna, in Frantzösisch Cornüuilles genant werden / ein / Esset ^

vnd Trineket in dreyen stunden nichts darauff/ vnnd treibet diß/ > i wiegemelt / drey oder vier Tag nach einander. Wann man aber diese Kirschen Lattwergen sieden will/daß sierecht sey/so muß man zu einem Pfund Marck von obgedachtm welschen Kirschen ein viertel Zucker mengen / vnnd wol voreinander Kochen lassen/ solche stctigö vndereinander rühren / insonderheit aber mit einer hültzenen Sxakelan demBodcn wol wenden/dass stenichkanbren-

ne/dit