3° Hebammen Buchs

Kind/nichk mehr zugeführet werden kan/welches dieses feines lieb­lichen vnd lebhafften Saffts/vnnd zugleich auch der Nothwendi- genNahrung beraubt/elendiglich sterben muß/dann ob man schon ein Mittel hieher brauchen wAt?/ ist doch dasselbe also beschaffen/ daß es viel ein erbärmlichen Außgang gewinnen würde / darüber auch die Mutter in Leibs vnd Lebens eussersteGefahr gesctzet wer­den müste.

Was aber ferrner von vnnatürlrchen gefährlichen Anstellun­gen der Kinder zur Geburt zusagen ist /.auch wie man sich bey eine oder dem andern Fall verhalten'/ vnnd was für Artzneyen vnd Re- medien man dazu gebrauchen solle/davon wollen wir/wils Gott/ zu anderer Zeit handeln.

Jetzo aber wollen wir fortfahren/vnd besehen / welcher Gestalt die Schloßbein der Mutter/ sampt den Darm vnnd Hüfftbemen vntereinander von sich selbst / vnnd von der Vereinbahrung/ so sie mit dem heiligen Bein/(alfogenant)oderRückcreuy/ Haben/etli­cher Massen abgesondert vnd in einer natürlichen Geburt eines Kindes voneinander getheilet werden mögen.

Das neundce Capitel.

Dieses sampt etlichen folgenden hält in sich einen mit* leufftigen Bericht vnd Verreiß/ daß in einer rechtmasigcn natür­lichen Geburk/die Gebein indem Vinerteib der Kindsmutter sich anfflöfen vnd von einander getheilt werden.

Besibe hievon die neundte vnd zehende Tafel vnd Figurdiefes Buchs darinnen die Gebein eines weiblichen Cörpers für Augen gesiellek werden.

^^He dann wir zu dem Text diesesCapitele schreitten/müssen ^^wirzuvor zum bessernVerstand/nachgeschriebenerDrnge/ ^^vder Gebeinen Erklarung/§?amen/vnGestalt/davon allhie Schandeltwire/dem Leser an die Hand geben/ vnd demnach die La­teinischen