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runde Theil/so denselben Beinen an einem oder dem andern / oder an beyden Enden Zugeben vnd angchenckt seynd/dadurchsie erlün- gert werden/ Epiphyfes genant/fmd noch gareiner weichen Sub- pantz/gleich einemKnörbeL oder einer zehrn starcken Haut. Die Gebein aber/so breit werden vnd bleiben sollen/als die Schuldter- blatter/die Hüfft vnd Darmbein wie auch etliche breitte Bein deß Haupts an der Hirnschalen/haben in derMitteeinen harten Bei­nern Anfang /die andern alle / so m-m in den erwachsenen Bein nennet / seyndin eincmsolchen kleinen Kind Lauter Krospekn oder Knörbeln / alsdie gleich des Rückgrads/ das Rückcreutz / das Brustbein/bey nahedasgantzeHbermauloderKifel/vnnd dieal- lereuffersten Glieder deß Lechs/ als Hand vnd Füsse / Zehen vnnd Ftngcr. Weil nun die Natur ein The! Beine ehefemget vnnd fest macht als bieandem/wersctsie vns damit/ vnnd lehret/ daß dersel­ben Gebrauch auchehe nothwendig seyaleder andern. Dann die Rippen müssen vor andern bald zugcrtthter werden / daß in mitten ein holer Platz bereitet sey vnd öleibe/für das Hertz / Lung/vnd an- J£ n * w

-ereedleLheik/fornderBmst öegnffcn werden/darnach/damit

von keinem eusserlichen Gewalt derselbigeDrt zusammengerru-der. rket/ vnndalso das Athem fchöpffen bey den zarten newgebornm Kindern verhindert werde / welches leichtlich geschehen köndte/ wanndieRippen/arsderZaunvnd Wand derselben weich/zart/ vnd gebrechlich wären.Dan wie nothwendig ein freyer vnverhin- dcrm Achem zum Leben sey/bezeugen nit allein die kleinen Kinder vnd die alten Lcut/welche etwas öfftrr hieran Mangel leydcn/son- der alle Menschen insgemein. Nicht weniger nothwendig istder Brauch der vntern Ktftln/ zu der Bewegung / ohne welche das Kind die Speiß vnd Nahrung nit hinab schlickenkönte. Wasdie beydeKehlen od Lröffelbein zu beyde Seiten deß Halses belangt/ dieweil durch Hilffvnd Mittelung derselbe/dieArme vndSchut- dem fest an dr andern Leib angehafftttvn gehalten werde müssen/ LaieseinehoheNotturfft fein wollen / daßdiestlbigen Zwey Bein

* 1# zum