to Hebammen Buchs

Das sechste Capitel.

Darü^ttm ein Kind sozween vnnd viertztg Tag im Leib

empfange.7 gewesen/vnd darnach derMutter abgangen/mit semcr Grösse Beschaffenheit firrgestelletwirdt/ sanrpt einem

H)mcht/was für Gebein in einem solchen Kindlein gebildet seyen.

Besihe hieven die v.Tafet/wiearlch Sie lme/da zweyer Kinder 5ce!cra znbesehen seynd.

Je viem H istory oderGesch icht stellet vno bencbcn Zwcye ^^MFiguren i in Zwovnterschiedlichen Tafeln / nemblich in <-^Sder siebenden vnnd allerletzten / für die Grösievnnd Ge­stalt eines Knableins/wclches am Zween vnd viertzigstenTag nach dem es empfangen worden/das rst/ am Anfang der siebenden Wo­chen/durch eine Mißgeburt abgaben / vnd außgetrieben worden ist/deffm Gröffevnd Lenge/fampt seinen Gebeinen / in beyden ob- . angezogenen Tafeln eigentlich entworffenvnd abgebildet wirdk. Diese zween vndvierßig Tag/ seynd nachderLehr Hippocratis, die bestimbte Zeit / in welcher ein Kind / soes ein Mägdlein ist/ in dem Leib der Mutter vollend gebildet Wirt/ vnd sich zuregen an­sähet. Dann die Knablein werden am dreyffichsten Lag durch die Natur zugerichtet / vnd fangen sich zur selben Zeit auch an zu­bewegen / vnd alßdann sind sie in der Länge vnnd dicke deß kleinern Fingers eines starcken vollkommenen Mannes. In einem solchen abgangenen Kindlein von zween vnnd viertzig Tagen seynd viel Gebein zusehen/deren auch hirnbevorn zum Theil gedacht als die Rippen alle miteinander/von ihrem Vrsprung an / bißan dieför- dersten Ende / da die Crospekn stehen / gantz beinern / wie auch die zween vnrern Kifeln/so durch dasKin zusammen gefügetwerden/ samprdenbeydenHalßoder Trosselbeinen. WasaberdieBeine der Armen / Ehtenbogen /Dberschenckeln vnd Schienbeinen an­langt / seynd dieselben zwarformieret / aber die Häupklein oder

runde