daß das Wasser oder Feuchein/so in dem innern Häuflein (das die Geburt vmbgibt/vnd^mmos genant wirt)gefamlet wirk/nicht

drttterTHell.

sey der Schweiß deß Kinds/nochichtwas anders/daß von demsel- bigen herkomme / dieweil in dieser leeren öde vnnd vergeblichen Empfängnuß / da keine Frucht war / nichtsdestoweniger dieselbe Feuchtigkeit vberflüffig zu spüren war / sondern/daß dieselbe von den a uWcigcndenDämpffen da die Makery auffwallet/ indem offterwehntenjnnwendigen Hautlein ^mnio,zusammen gesam-- lct vnd ingeschlössen werde.Vber das ist es nicht möglich / daß ein

solche kleine Frucht oder angefangene Bildung eines Kinds /wie wir oben beschrieben/vnd die erste Figur der vierten Tafel außwei-

set/ so viel noch Wassers durch den Schweiß oder Harm /dessen beydes es damals noch mangelt/von sich geben folte-Dann woher wolteeehaben i Es begeben sich zwar sonsten auch bey den Wer- bern falsche/vnartige Empfängnuß vndVersamlunge/alö Mon- den Kalber(wie mans nenneOvnd dergleichen/die manchmal« viel Jahr aneinander wären/vnd inmittclst trefflich wachsen vnnd zu- nemmen/welche nichts anderß dann vngeschaffene wüste Stücke» Flusch ftynd / mit wenig Gewässer. Andere befinden sich auch/ bey denen viel Wasser versamket wirk/vnd diese pflegen gemeinlich vor dem viertzigstenTag außgetrieben zuwerden durch die Natur. Diese ehrliche Fraw/ deren wir nun etlichmal gedacht / hat nach diesen Geschichten mehr als einmal empfangen / jhrFruchtwol getragen/vnndzu rechterIeit glücklich zurWelk gebracht/doch ' ftynd von ihrer Hochzeit an achtzehn gantzer Jahr verfioffen/ehe sie das erste Kind zur Welt geboren hat.

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