ander Thal. m
-Götter aufferlegt hatten/mich führen an die allerherrtrchste Pkäß vnd Derrer dieses Königreichs/vnd mrrNamen zu der Geburt der Königlichen Krnder/welche zu seiner Zeit / als scheinende Sterne/ das ganyc Kranckreichvnd Hifpanien/fampt andern fürnembsten Zeichen der Christenheit erleuchten s-leen. Sihest du da / meine Tocheer/wae du für einen Vortheil für mir hast/ vnd wasdu weiter vnd mehr bist als ich?Du bist eine jungeTochkcr der Phanero- ee,eine Schülerin der Lucina, ein Buhlen deß Mercurii - weil die Lucina denselben deinerMutker zugeordnet hak.D u bist gebohren nicht in meinen Lchrfahren / sondern in völliger Vbung meiner Kunst/die ich von Weisen Leuten geschöpffet habe/vnd zwar fünff Monat ehe vnnd zuvor dann der helle Stern in Franckreich/dessen gleichen in hundert Jahren nicht erschienen /auffgangcn vnd geboren worden tst/dahin mich Mercurius durch viel Wüsten/biß gen konraineblEau geführet hat / da ich durch die weisen Kinder So- cracis eingelassen worden bin. Wann du dich denen bequämm wirst/ vnnd ihren geneigten Willen gegen dir erlangen/wrrst du m keinem Ding Mangel Haben/Ja / du sott noch viel mehr das Kind im Staust stynDeiner Schwester Mann ist ein Doctor derArtz- ney/dein Vcrkrawter laufft eben denseibigen Curs, dahin zugelan- gcn / deiner Bröder einer ist ein Apotheckcr / dein Vatter em<Üli!- vurgus oder Wundarßt/vnd ich deine Mutter / der Königin Am-^ me / also ist der gantze Leib der vollkommenen Medicin m tmfcmt Hauß vnd Geschlecht.Du soll dich auch diß vor allen Dingen erinnern/daß dich kein Mensch darzu beredt oder vermögt hat/diesen meinen BeruffvndAmpranzunemmen/ sondern vielmehr weistu da ich verstanden/daß deinSmn vnd Kedancken dahin jlunde/hah tch dir zu Gemüth geführek/die vielfältige Mühe/Arbeit vnd Gefahr/die du bey diesem Handel zubestehen haben würdest. Darauß kanstu je klarltch abnemmen'/ daß dich Gott allem hierzu beruffey har/vnd zwar da du noch in demAlter bist/daß alle andere zugering seyn dauchte-OhneIweiffel wird Gott etwas sonderbahres durch
sS y dich