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viet besser von einer Landes Art oder andern Kelegenherten zusagen wissen/die viel ge'-eißt/vnd die Dingen selbst in Erfahrung ge * bracht/alsdrejenigen/weicheesallemgelesen J oderaußanderLeuk Relation vir Erzehlung haben.Daher sage ich auch/dz es schimpflich ware/vz em Mensch / so gutes Verstands vnd derBescheideri- heir ist/nicht solle wisscn/was gutes vnnd lobwürdr'ges an dem Äre zusehen oder zufindcn / da es grbohren vnnd erzogen ist/damit mau den frembden/newer D'ngm begierigen Leuten/einen fatte/sichcrn vnd gründlichern Bericht aller dingen mittheilen könne. Ich vermahne dich/du wollest sorgfältig seyn/ vnnd wol zusehen / daß du deiner Sachen guten Vnterrrcht habest. Darumb will ich dir fa- gen/wo du seyest/so wolals ich auch/damit du meiner Lehre folgest/ vnd erkennest/wo du daheim ftyest. Als ich mich mit der H außhai- tung belästiget befand/mit Kindern vberladen / von vielen Wider- wartrgkertsrr fast darnieder gelegt/ vnd bey nahe vmb alles das meine kommen war/hatte die weise verständige Fraw / Phaneroce deß grossen Philosophi Socratis Mutter ein Mitleydenmit stet mich/vnd gab mir den Raht/ ich solle die Künst vnnd Wiffen- schaffren ergreiffen/dic sie auch könte. Wann ich das glauben wol- te/würde mir so viel gutes widerfahren/ als ich nur begehren möch- te-Dann vmb jhrentwrllen/ die mich hiemit zujhrer Tochter vnnd an Kindsstatk angenommen haben wolle/ sollen mir alle Jünger/ oder Schülerjhres Mannes Socratis gönstig vnd gewogen seyn/ vnd daß mein Mann/der ein Wundarßt wäre / vnd mit der Hand feine Kunst practiciret , mich auffden rechten Weg führen solle. Als Lud ua,welche die Poeten eine Abgöttin der gebarender Weiber dichten/strhe/dz Phanerote mich mit so viel gutengeschlachtm WorkmauffchrenWeggebrachthakke / hatsie darübergeeyftrt/ vnd mich auß §?eyd auffHre Seite zubringen vnterstanden/iehre- te mich/wie ich mich in jhren Geschafften verhalten/ vnd wie ich jr ' Kleydung an mich nemmen solle. Darauffbefahl sie dem h^ercu- rio,er solle nach Erforderung tragenden Ampts / welches Hm die
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