anderTHell. 129
lerejenspatzüengreug / vngefchr vmb funffVhren gegen Abend empfand sie plötzlich grosse Schmertzen / dadurch sie genökigek war eylcnds wider in -hre Cammer zukehren / da noch vielandere grosse Schmertzen dazukommen seynd / daß sie auchmchtleidm fu.idkc/daß wir sieaüßgezogen hatten/ dieser geschwinden Wehen Hatte sie etwa 4-fohäfftig daß sie kaum außzustehm warm. Den Lappczicrern vnd Kammerfrawcn wurde befohlen / daß sie alles was zu vorhabenden Handel gehöme/ zurichten vnnd irr Bereit- schaffthaiken sollen. Die Königin ward auffshrgewöhnlich We- hcbetk gelegk/wie das der gemeine Brauch jnhall / wavon sie doch widerurnb auffstunde/so offt es fr geliebteÄach diesen vberwunde- nen durchtringende Schmertzk/verzog eö sich mit jr dz sie fast in z. Stunden kein Wehen mehrhakteDem König war vbelzu Muhe dabep/der hakte sich ein weil auffder Königin groß Bett gelegt/da- hin ließ er mir ruffcn/znerfahre/wr'e es mit seiner GemahlinKinds. wehen ein Gestalt hattcrJch antwsttetjhme / dz ich das noch mehr recht wissen konee.So bald ich aber dessen rechte Kundfchafft habe würde/wolte ich jhme das ansagen / welchs alsdann geschehen solle / wann der Königin die Schmertzen würden Widerkommen / a- ber ich köntt im noch zur Zeit nicht sagen/ ob sich das Kind zur Geburt recht fnstcllcte/oder nicht. Da nun der König mercktt / daß die Schmertzen bey dcr Königm hatten nachgelassen ruffte er mir/ vnd fragte mich / wases guks newesgcbe. OoÄorI.aurenriu§ der r^eäicu8,stund bey jhme. Ich bäte vnterthamgst / berKönig wölke sich nicht entsetzen / dann ich hoffte/ es solle alles zu gutem erwünschten Ende gelangen l wiewol / in der Warheitdaß Kind mir den Füßlein sich vornen an zur Geburt erzeigte / weil esa- ber klein vnnd die Königin noch hertzhafft / vnnd gutes Muths war/vnd sich tägliche befürdcrlicheWehen erzeigten/hatke ich gute Hoffnung Dcr König sagte zu mir / Ammenmutter / Ich weiß dz jhr meiner Gemahlin vnd ihres Kindes leben höher achkek/dann ewer ergenes/thuk allhie das beste / so viel an euch ist. Wann« jhr
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