siund/dz es em junge Tochter war / dann sie hatten Sorg/der- rng würde trawrig darüber werden. Aber er hat sichgantz kcmes Vnwillcne angenommen / sondern noch darzu die Königin gerrö- < fiek/vndZujßrgcsagt/Gokk wüste wol/waejhnenvonnöhtcnware/ dann es jhmevonnöhttn thäte/ Bundnuß mit Spanren vnd En­gelland auffzurichten.

Dieses Frawleins ist die Königin glücklich vnd gelinde entbun­den worden/ ohne Schmerlen der LoUca dann sie hatte sichgehü- Let/diegantze Zeit vber sie schwangergewest / dz sie mtgessm/dae jr oder jremKind hatteSchaden bringe mögen/weit sie war gewitzigt worden durch jreerste Niderkunfft/dzes so rauhe vnnd hart abgan- gen.Die Königin ist gewesen auffjremWehcbtth m jrerCammer/ welche hinauß auffden kleinen Garten gehet / an der Seiten der .»»A grossen Cammer oder Saals / von welchem wir geredet habm/in MZ Beschreibung der Geburt deß jetzigen Kömge.Dtc Gerahtevnnd Bereit schafften/die man gebrauch t zu diesem Handel / seynd vnnd §

bleibe allezeit daselbst Es ist damals niemand dabey gewest/ ausser- * ? halb den ^lecticis, dann nur dieFrawen vonQuerck-vüle, Lon- cüine,^lO«rZl 38 ,beneben den CammerdienermnenZch blieb das- selbst/derKdnigin Dienst zuleisten / dr'eganße Zeit wcrendes ihres Kindbetts vber/wie ich auch gethan hatte / nach dem der erste junge Herr oder velpkin gebohren warde/vnd zog darnach mit der gan­zen Hoffhaltung wider zu rück naher Pariß / allermassen wie zu- oorn.

Da 6 zwey vnd vierzigste Capitel.

Von der Geburt vnd Mdcrkurrfft dcrKömgi'tt mit dem Zweiten Frawlein/Frawlein Christian.

Amalsist die Königin zu Pariß blieben / jhr Kindbet da­selbst zuhalten von wegen deß Wintere. IhreMajcstek liesse mir gebieten/ich solke vber ??acht bey jhr im Schloß

l^ouure