IZ4 HebammmBuchs

den seyn/aberdiePflichtvnd Dienste / so ich ihrer Majestät zu lei­sten schuldig war/riehtmirvieleinanders.Ich schreib solches alles/ rviees mir ergangen war/meinem Haußwirth auffderPost naher Pariß-Diefes Weibes/von dem wirgesagt/Mann/ hatte es nicht wagen dörffen/naherkontainekleau zukommen/ dieweil drey o- der vier deß KonigsDiener/ebcn von der Statt / daher er bürtig/ dahin waren kommen/mit Fleiß zuzusehen/denen so wol deß Man­nes/als der Frawen Gebrachen nicht vnbekant war / Diese warteten darauff/damit/wo ich das nicht angezeiget hatte / jrer einer solches offenbare. Er hakte sorg/sie würden ihn verschwatzen / ehe dann die Sache zurechtgebracht wäre. Er hielte sich vmb koncaine. bleau herumb auff/ von dannen er also bald sich naher Pariß vM fügte/vnrerstunde sich meinen Mann zu vbereylen. Ergienghin/ grüffete jhn/vnd schmeichelte ihm viel / mein Mann verwunderte sich höchlich darüber/ weil ich ihm denHandel schon zugeschrieben hatteJener fuhr fort/vn sagte/Meister/jetzo ist dieJeit/dzach ewcr Hülffsonderlich bedarff.Ihr wisset euch zuerjnnern / wie ein lange Weites schonsep/dz ich vonruchbin Lurircworden. Es istabercin reicher Kauffman in vnfer Statt/der hat mich eine Frantzösischen Pockelichte gescholten/es hat nun lang gewehret/ dz wir mit einan- dergehaderehaben/vnd ist dahin kommen / daß ich entwcderjhn zu Grund richke/oder er mich.Wann fr mir solche Wolthat erzeigen woltet/vnd mir ein Vrkund vn Jeugnu ß geben/dzjhr mich nur an einem Schlier oder anderm Geschwüre/ das nichts böses gewesen/ so ich an einem Schenckel gehabt/geheylet hattet / ich wolt euch ge- dett/was jhr fordern würdet. Mein Mann gab ihm zur Antwort/ öz er wol wüßte/daß die Sach viel änderst beschaffen Ware / vnd dz er vmb keines Menschen willen einigen Falsch begehen wolte/ jener aber bäht jhnekrnstlich/ darnach tzrawete er jhme / letztlich alser nicht nachlassen ivolte/zeigte er es dem Leutenant an / mit Namen Mironu5,wysse also meinen Mann nichtigen/ jhme einen Schein