nee Tags kam ich zu jhr/ sie zubesuchen/wie rch gewohnt mt l da höret rch / dz man dieser Saugmutter mit ihres Mannes )?amm neffe/Da erjnmrte ich mr'ch/dz-dieses der Name wäre eines jungen Gesellen/den mem Mann an den Iran hosen oder Pochen curirr hatte/vnd dcrkustzumb forkpassiren / vnd nit warten hatte wollen/ drß er vollend vnd vorn Grund auß gchcrlet worden wäre. Ich hab jn auffem Zeit reden hören/daß er sich gar nir wölke ausstatten las- fen/er wolle außflicgen/ man sagt jm was man wolte. Er sagt zu meinem Haußwirth/cr wäre nun geherlct/ er befände sich sehr wol/ er wolte hinauß vnnd frischen Luffk schöpffcn. Mein Haußwirth hieltjmfürAugen/waejhmöcgegnen könte / aber er trieb sein Gelächter damit/vnd sagt / Er wäre mit jhme wo! zufr ieden/er wolt hinziehen/vnd em Wciö ncmmcn.
EinIar drey oder vier hcrnach/sahe ich einen auß derStatt/da- her dieser Gesell auch bnreig war-Ich fragte jn vrnb neweIeitung/ dz ich nur erfahre wolte/ob er sich verheurahtek hattet Da antwortet er mir/es wäre nun ein lange Zeit/nemlich bald nach dem er von ^>anß wider Anheims kommen wäre Aber er Hütte ein sonderVn- gjück vnHaußcrmtz:Dao nemlich seinHaußsraw zwey oder dreymal wäre schwanger gcwest/aber die Kinder waren Tod vnd gantz verfaulet von jr gangen-Da fiel mit widerumö ein/dz mein Mann fhte zuvor gesagt fiam/et wäre noch nit gar hcyl/vnd / wann er sich verheurahten würde/müßte es jme also ergehen- Ich entsetzte mich darüber/vnd wmrschcte/dz ich sie niemals gesehen hakte. Meine gute Bekande/Hatte dessen wargcnommen / dz ich die Färb im Angesicht verändert hätte/darumb liesse sie mir keineRuhe/sondern «6h- rrget mich/jr die Vrsach anzuzeigen/wekches ich aber doch nit thun wolte.Sie aber plagte mich mit vielem bitten / dz ich jr letztlrch sag- te/ich wolte hmführö mitErwelung einerCaugawmen nichts zuthun haben / damit ich weder böses noch gutes dazu reden dörssre/ dan ich grosses Mitlepden mit diesem Weiblein hatte / weitsie selber nie wußte/mik was für einem Vnglück sie behasstek wäre. Vn-
terdessm