i2b Aeöammm^uchs
Leut mein Tag gesehen/ aber nie kein Men sch so bedachksa m vnnd steiffer Sinnen/ es sey ein Weib oder Mann / im Krieg oder an- derstwo/alo dieses Weib.Sie hatte meineSohn auff jrem Schoß liegen/vnd sahe doch so trucken dabey auß/alsobflevber die gantze Welk vnlustig wäre/ vnd wann sie gar kein Kind in ihrer Gewahrsam hätte/wiewol es der velpkin.das isterstgebohrncrdcßKönigs vnnd Erb der gantzenCron vnnd Lands ist/ vnnd in den nächsten achtzig Jahren keiner in Frankreich geboren worden. (&muff gab ich zur Antwort:Gnädigster König vnnd Herr/ewer Majest. hab ich diß zuvor gesagt/daß der Königin Gesundheit nicht wenig daran gelegen sey. Es ist war/sagt der König / ich habauch meiner Gemahlin nichtehe gesagt / als bißjhrcwerGcbürallerdings verricht gehabt/vnnd demnach jhr vor Fremden geschwunden.) !als'ist leichtlich abzunemmen / daß nie kein Weib in solchen Sachen besser gethan /als sie/dann wann sU es änderst gemacher hätte/so glaub ich/eswarevmb meinerGemahlin Leben geschehen gewest-Hinfü- ro will ich euch ein andern Namen geben/vnd nennen / MaReso. Jue .Aer König that mir auch diese Ehr/ daß er mich fingen liesse wann mirs gefällig ware/zu Hoffjubleiben/vnd daselbst das Kind wiegen/vnd seiner pflegen/als solte ich gleiche Bestallung vnd In- kommene haben/wie die Saugamme: Aber ich ließ ihre Majestät vnterthanigst btttcn/dcroselben gnädigst gefallen lassen / daß ich mein bißhergepflogen Hebammen Ampr nicht vbergcbe / damit ich in demselben meinem Beruffjelangerje mehr geübt vnd Erfahren würde/vndnachmals seiner Maj.Gemahkin / als ich Hoffete/ mit mehrcrGeschiöklichkeit diene könte.Iu dk/ware ttn fein ehrlich Weib allda/die die Such verstünde / vnd diß Ampk vertretten kön- te.Aber doch blieb ich bey der Königin / ihrer im Kmdber zu dienen/ Zioch einen gantzen Monat/vnd noch acht Tage darüber/vnd wartete/biß jre Majestät wider nach Pariß kehreken/weil ich austtrücklichen Befehl hatte/fo lang zuverziehen.
Welcher