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Königin zureden/erfahren solte/wao jt nit wolgefallen würde. Die Herzogin von LI käuflich mich durch einen ihrer HosfIunckern pr^sermren der Hersogin von l4cmour§,/re Base / welcher Edek- man Befehl hatte/ dieselbe mit fonderm Fleiß zubitten / wann sich die Gelegenheit begeben solee / gegen der Königin meiner im beste» vnnd zur Förderung zugedcncken / darumb sie dann bestes Fleisses gebetten haben wolle/vnd das vber dre getrcwe Dienste / die ich jr erzeigte sie dessen auch Ehr haben würde.
DieFraw von Nemours empsteng mich gnädigtich vnd wol/ vnd befahl dem Edelman seiner Frawen widerumb anzusagen 7 dz sie die gelegene Zeit nie wolte verstreichen laffen/doch so fern dieKö- nigm selbst dessen ein Anregung thäte/ dann kein Mensch sonsten diß ohne Gefahr thun dörffte. Ale die Herßogmvonklbceufdie Antwort der Frawen von^cmours verstanden/hat sie es gewagt/ vnd ist hingegangen/die Königin zubesuchen. Diese hat also bald dieFrawv' Llbceufgefragt/wit sie newlichstniderkommmen/vnd wie es jhro darbey ergangen / Item / wie sie sich darauff befunden hätte/warauffsiegeantwortet/fchrwolvnndbequamlich / vnd darneben vber alle ihre Amme/die sie dazumal gebraucht / sehr gelobt hat. Da hat die Königin diesen Worten fieiffig zugehöret/ vrwd dadurch zuverstehen geben / daß sie hieran kein Angefallen trüge/ sondern ihr gern zuhörere. Bald fragte sie / wer sie wäre/ wie alt wie stegethanvnd gestaltet l Darauffdie andere Frawihr genugsammen Bericht geben / richte mir auch / ich solle bedache seyn/wie ich mich ihr stellen vnd zu Gesicht kommeu möchte / was sie wellers zur Sach vnnd meiner Beförderung thun könte /wolle si'ihren Fleiß nicht fparen.Der König vnd dieKönigin hatten im Gebrauch / daß sie alle Wochen einmal oder zwey in das Haust deß Herrn von Gondy essen giengen/welches sie thaken/derAnge- stümmigfeit deß Aolcks vnnd der Vnruhe/ so stetige zu Hofe für- geher/ ein wenig zuentweichen / pflegten auch gemeiniglich ihre , Lcheime vnd vmwu Personen mit sich dahin zuführen/ Da ge-
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