andermal. 89

ja.Also macht er mich n<utigafft/t>n& seiner

Tochter im Ktndbekk offtmalß gedienet hatte / dz es in der Geburt hark vnd gefährlich zugangcn/vnd das in seiner Gegenwart. Der Herr Malescotus sagt/wiejhN^autinuL vorkomen ware/in dem er mich genennet hatte/dann er eben desselben Sinnsgewesen. Der' Herr äe la Violette sprachrIch zwar kenne sie nicht / aber ich hab doch viel gutes von jhr sagen Hörens. ?onton. Ich aber kenne sie sehr wol/vn dünckt mich/wir hatten kein besser erwehien könnenA- -er Herr Lau ren t. (äquivok er mich !gern sehen möchte- Darauff Herr Pözon solchs vbersich nam/mrch dahin zur Gesellschafft zu bringen/wann er wider zu jhnen käme. DicFrawvonl'Lul befahl mich jm von ganße Hertze vnd allen Trcwe sampt den andern al- len/dz er mir bey der Gesellschafft behülfflich seyn solte.Sie «amen diese Mühe vbersich/vn beschwercten sich nit zu mir in vnser Haust zukornen.Herr Laurent.sprach mir zu/vn sagt mir/das jenig/was zwischen jm vnd den andernHerrn Medicis fürgelauffen wäre/vir wie sie dem König ein sondern Gefalle thun würden/ da es jnen än­derst möglichware/wann sie/er vnd der Herr Rmenus ein zweyte Hebammeaußforsche könte/vmb der oben verzeichnete Vrsachen willen/vnd verhieß wir das dobey/wan die Königin ein zweyte oder Nebenarm haben würde/so solt ich dieselb gewißlich seyn / dessen ich ansscr Jwerffel grossen Nrrßen/vnd nit geringe Ehr haben würde. Vndwamr jr die Königin vor dißmalschon durch die Amme Du- puis auffwarken vn dienen liesse/jedoch weil sieschon^altwa're/solte ich dessen versichert scyn/dz ich jhr in diesem Dienst vn Bestallung nachfolgen würde/werl man sieaberfürein böfcsWeibhielt/müßk ich mich bey jhr lcyden vn gedulden.Darauffgab ich zur Antwort/ dz zu vnrerthanigstemDienst deß Königs vn derKönigin/rch mich gern für ein Fußschemel dargeben vnd'gebrauchen lassen wolle/be­dankte mich sehr/vnd bäht sie demühtig/dz sie mich so würdig ach- tenwolten / jrärgukenWillengegenmirfortZuschen» Der Herr Laurentius sagt hinwider/dz die schuldigePflicht der Königinzu -

mM dienen