8§ Aebammcn Buchs
jr gönnen vnd wünschen m ögen.Eo trug sich zu / dj die erste Fraw deßHerrnPrsesid^nte vö Thut kranck wgfd/daran sie auch gestor- hörst Diese Fraw hatte mich lieb/ vn käme mich eine lange Kert he- ro/welche mir auch einejungeTochteraußdcH.Tauff gehaben. Ais nun von der Kranckheitder obgedachten Frawen von Thut/ durchdie anwesenden Medicos vzel gered vnnd deliber irr worden/ feagredie kranckeFraw Herrn Andriam Lain-ent, wie eo mit der Kömginsbclangend ihre Gesundheit ) beschaffen würe/darauffer geantworktt/dz sie sich / GOTT lob / gar wol befände / allein wäre jtzund das die meiste Sorg vnd Arbeit/ damit beyde er vnnd Do- ctor kiverins vmbgiengö/eine gute Amme zubekommen / was die anbelangte/die der König gern haben wolte/daß sie ferner Genulh- lin im Kindbett dienere/ wüsten sie wol / daß die Königin in derselben gantz kein Lust hatte / vnnd wäre doch nichte destominder dieses der fümembsten Stückeines / bey dcrKindsgeburt / daß dieFraw so niderkommen solle/ein Gefallen/Lust vnnd Anmuth habezu der Ammen / die/hrauffwarten soll. Letztlichwäre beschlossen wor- den/man solt eine außkundtschafften/ die etwas jünger ware/vnnd doch dabey wol verstände / was ihres Ampts / die auch der Frawen Dupuis nachgeben/ vnd sich mitfhr leydcn könte/ wckcheein grey- nichtpnd zornig Wcr'b war/ mit diesem Anhang / wann die Königin dieses Kinds mderkahme / vnnd hernach widerumb schwanger werden solte / begehrte sie nicht / daß sie ihr das zwcvre mal in Kindenöhkcn verwarten vnd dienen solte.Sie bähte dre Medicos, daß sie deßwegen ihren Fuß ausserhalb Pariß nicht sitzen solten/ anderstwo einezusuchen / sie wolte ihnen innerhalb der Statt eine weifen vnd namhaffe machen/die hierzu tüchtig seyn solte. Es waren damals funffOc)<Iore5 der ArHney besammen/ nemblichder HmLaurenkius/ dessen oben gedacht/Ikem/ dre Herrn Meles. coe»bjautjn,de!L Vrolerre.vnd ?on 2 on.Herrl^au inu^ fragte die ganneGeftöschafft der Medrcorum, wann einer Lust hättt