ander Theil. 43

gebrauche» soltt/so bald sie anfieng schwanger zuwerden/biß zu der Zeit jhrer Geburt/deren sollen sie alle Wochen r. maleinncmmeu sampt dem Wasser von der Wurtzel China vnd Sal'faparilJa,Dcil Wein damit zumangen/oder vnter die Brühen zuthun / nach-reu selbst Wolgefallen/vnd solte sich diß daran nicht hindern kassen/dz man möchte sagen/sie hatte ohne dz ein hitzig Geblüt / welche durch den Gebrauch dieserArtzney noch mehr entzündet werden möchte- Dan es würde ohne alle Schaden vnd Nachtheil seyn/ dieweil das grtte^/ so darauß entspringet/ viel grösser vnd besser seyn würdealö der schade- da deren einiger sich ereygnen solte. DieseFraw hielte alles/was jhr fürgeschricben war/vnd gebraucht sie der verordneten Artzneym mik Sorgen/daß sie nicht solches einmal verlaßt hakte/ daher sie daü nachgehende eine hübschen jungen Sohn/ vn gesund Kind zu rechter Kett zur Welt gebracht hak. Hierauffals sie sich bey dc Gebrauch dieser Artzney so wol befunden/ist sie mit demselbL fortgefahren / nach dem sie hierüber noch vier mal nach einander schwanger worden/vnd sich dieser Mittel allerdings gehalten / hat auch gleimaffigen glücklichen Außgang bey diesen 4. Geburten erlebt. Als sie aber nach der Hand widerumb schwanger worden/ sagte sieeinmaiszu Mlr/siehatteinLusi/daß siedieftArtzneyvnttr- wegen lttse/dann sie hielredafür / die Natur hatte sich bey jhr än­derst eingestellt als hiebevorn. Ich sagte / es war mein Rahkgar nicht/daß sie solches thun solte/aber sie wolt mir nicht glauben/son- dern folgt jhrem Kopff. Vnter dessen nähere sich ihre Zeit zugelie- gen/sie gebar zwar ein hübschen jungen Sohn/aber gantz tod. Ich will wo! glauben / daß sie nach dieser trawrigen Geschichk so fre- fentlich vnnd keck mehr mehr werde gewesen sch/ die Mittel zuver- wcrffen. Die Recepten / beydes wie man dreTaftlein oder Küch- lcin/vnndauch das Wasser bereitet / will ich zu diesem Endehieher verzeichnen / damit die Weiber / welchen es gefahr rst / daß es Ihnen vbcl in der Geburt gehet / wegen deß allzuvielen Gewässers fo sie bey sich haben/ welches Vfsach ist / daß sie das Kind nicht

f$ rj recht