28 Hebammen Buchs
nicht angerühret habe/vnd daß ich demnach an diesem ewremVns heil kein Vrsach bin/wann ihr wäret betastet worden / solte ee viel- leicht wol änderst seyn. Sie Haltens dcrrfür / daß dieses eine solche Sache sey/davon den Weibern nit anstehe/vielzusagen/vnd wann solches fr Mann nach der Hand in Erfahrung brachte / mochte es ohne AweiffelVnwillcn bringen. Sehet da / diß sind dic schöne Früchte der bösen Nachrede vnd Verkleinerung.
Wann mir jetzo jemand fürwerffen wolte / es waren vnzehlich viel Weiberauffdem Lande/welche in ihren Kindsnöhten von den Ammen gantz vnd gar nitbegrieffcn würden/dem antwort ich/daß dieselben/so solcher Gestalt niderkommen/ darumb nik allemal deß VbelsvndVngemache/sodaraußzuerfolgen pfleget/vnd davon ich rcde/vberhaben seyen/dann ich eine solche Mange / deren Weiber/denen dieses Vnheil in der Geburt begegnet/gesehen hab/dz ich michofft darüberentsetzenmnssen,Alles/dasnun solcheHcbamme darzu sagen mögen/ist dieses/dz sie sprechen / sie haben sieja nit an- gerühret/vnd dieses Vbcl komme ihnen daher/ da ß ihr Kind zu gar groß gewest sey/dörffen auch wol sagen/es sey einWeydbruch/An- dere/es sey ein Theil deß Gedärms das fürgehe / Die am aller sub- tilisten seyn wöllen/brauchen jnen deß Drks ein Klingel Garn/Andere ein Äallevon Wachs/welches zwar ein wenig Erleichterung gibt/aber es wäret nie lang/ dannesfallet dochallezeit widerumb für.Jch möchte meines Theils leiden/wann es seyn köntc/dz solche Weiber alle/die dieser Gestalt bemühet vnd gequelet sind/ sich meiner Hülffvnd Dienste gebrauchen könten/nit dz ich davon grossen Gewinn oderNuyen zuschöpffen hoffete/viel mehr/dz ich jhncn/so viel an mir ist/vmb Gottes willen helffen wölke. Vnd dieses schrech ich an diesem Drr eben vmb derVrsachen willen/sie zuladen/
H sie mich keeklich ansprechen/vnd meiner nie schonen sollen-
«Das