ander Thal. 25
wider gehen wollen/trücken sie dadurch demselbE den Kopjf-usirK- men/dz es davon gleichsam langer wird / also daß die Kinder dessen sterben müffen/ob man schon nit weiß/dz dieses dieVrsache scy/weil die kleinen vertheilten Blutaderlein / so die Natur dem Hirnznr Nahrung verordnet hak/so bald siegetrücket werdc/sich eröffnen/da dann dz verhaltene zertrückteGeblüt/erstocket vn vcrdrrbt-Da nun die Zerstörung deß Geblüts viel böse zufalligeKranckheitk mit sich bringet / als Fieber vnnd anders / manchmal auch des Kindes geschwinden Tod.Vnterweilen pflegen dieWeiber zur selbigenAeik auffharten Stülen oder Bancken zusiHen/zcrkrückcn also de Kind den Kopff/darauß ebenmassig gemach erfolget. Wolan/ alles dieses vndoberzehlkesVnheils dürfft man wol hernach niemand die Schuld zumessen/dann allein derAmmen/aufferhalb/ daß/wann sich der Bauch nach der Geburt faltet vnnd runtzlich wird / man sagt der Mangel sey an der Wartfrawcn/ welche der Kindbetkcrin die rechte Mittelnichr gebraucht / demselben wider zu recht zubrin- gcn.Davon ich allhie/gleichsam im fürüberJug / sagen will / daß -war die Mittel viel zur Sache thun / vnnd den Bauch widerumb glattmachen Hclffen/Aberdaß derselbe widerumb werden solte/wie er zuvor vnd für der Geburt ware/ist nimmermehr möglich / man brauch für Mittel vnnd Artzneyen dazu was man wolle. Dann die Haut/welche erstrecket vnnd außgedahnet worden / gehet nimmermehr so artig wieder zusammen/ daßnicht Strimen oder Ge- mcrck an der Stäkt blieben / welche / wann sie noch new seynd erscheinen sie braun vnd roht/darnach kibfarb / am legten werden sie etwasweiffer/ als die andere Haut daselbst herumb. Jchwilldie Weiberallesampk gebetten haben/ehe dann die jcnigcn/ die jhnen in Kmdsnöhten Beystand geleistet habcn/außschrcyen/ vnd jhnen an Glimpffvnd Ehren abbruch thun/daß sie zuvor sich wo! erjnnern wollen/aller vorhergangenen Dingen / damit sie recht vnnd ohne falsch vrtheilen möge/wo dsr Mangel eins oder des andern Dings
dD her-