ander Theil. 2z
gibt/allerdings vergleiche/dan dersclbe Iluß weiß vnd sehr dick m* rc. Die Mutter dieses Tvchrerlcins war ihres Kinds halber sehr sorgfaltig/bey deme dieser Gebrächen wärete vnd anhielt acht oder zehe Tage lang. Ich wolte viel lieber sage/dz es ein starckcr Haupr- fluß wäre/der seinen Vrsprung vom Hrrn nemme/vnd seimnLauf hielte den langen Weg den Rückgrad hinab/vnd letztlich in die Ge- bahrmutter fallet.Danes istderWarheit nichtahnlich/dz man sa- gen wolte/dieses käme von dem Geblüt der Reinigung her / so weiß gefarber worden/bey diesem Zährten kindischen Alter.
Das achte Capitel.
Ein Bedrucken/ was von der gemeinen vnnd bckantm
Meynung der Weiber zuhalten / dasiefürgeben / ein schwanger Werb/fovberden siebenden Monat getragen/soll offt vndvicl hin vnd wider gehen oder spatz iercn. Dabey angezeigt wird/was für Vnhcll dwauß entstehen könne-
£? S ist vnrer vns Werbern ins gemein ein alter Irrchumb/ welchen ich / demnach er mir wol bewust/ nicht kan fürübcr ^^2passrren lassen / daß ich nicht dabey meine Meynung an Tag geben solte. Dieser aber bestehet darin/ daß.man den schwane gern Werbern rühret / wann sie die sieben Monat erreichet haben daß sie sich mit hin vnd wider gehen starck vbcn sollen / dieweil diese Bewegung jnen ausser Zweiffe! sehr wol bekomm werde/vn dz hie- durch das Kind sich ausser den Lenden begebe / vnd also die Geburt erleichtert werde. Hieraussist dieses meine Meynung/daß es nicht ohne rst/was die Beförderung vnd Erleichrerungder Geburt an- belangek/sey es wahr/vnd thue nicht wenig zur Sache / Aber es ist dabey auch dieses zuerwegen/ daß es viel besser sey / em Düig sittig zuziehen/als zubrechen/ vnd daß man viel lieber erwehlen soll / ein wenig desto länger in Kindsnöhten zulrcgen / vnnd etwas mehr ar- kw zuhaben/als manchen harren Zustand / der sich solcher Gestalt Licugncn/vndausserallemZweiffel daraufferfolgen würde / auß-
stehen-