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beste gethan haben/der Todt verhinOcre worden ist. Demnach ist dieses bey allen schwängern Weibern fleissrg in acht zunemmen/ daß soofft ste sich mlt Schmertzen deß Leibs angrieffen befinden/ vnd doch dieselbe Wehen nichtanhalten/ sonder langsam kommen/ zu demmchks außrichte noch fürdern/vndan statk/dz sich dicMut- ter eröffnen solle felbige sichvielmchr zuschleußt / es sey Zeit zuge- bahren oder nichk/sott man nicht zwetffeln / dz dieses ein Gnmmm oderDarmwehe sey/welches durch guteClystirett/Lix^eres csr- niinaciui genand-benommen werden muß/vnd diese find soofftzu widcrholen/so offt es dieNohtrurfft erheischet.Wann man mit dieser jungen Frawcmerzehlter Massen verfahren/vnnd solches an jhr versucht Hatte/wrll ich glauben/es solle weder jhr Kind noch sie / so elendiglich gestorben seyn.
DasfunffttCaplttt.
Die siebenzehende denckwürdige Warnemmung.
Von einem jungen Töchterlcin/wclches acht Tag/nach
dem es geboren worden/etwas Geblüts durch seinGeburrgkicdlem von sich geben/gleich als ob es die Monarsreinigung oder ^len- Krua wären/welcher Fluß bey zchen oder zwölff Tagen gewehret.
AURffeineIeit hab ich von einer Frawen ein Kind / so ein jung Löchtcrlern war/empfangc/welches Kind etlich wenig Tag ^"nach seiner Geburt/ einen Zufluß von Geblüt / wiewol mas- sig/gchabe/der seinen Vrsprung auß deßKmds Leib von semeGe- bührmütterlein hergenommk/vnd bey 10 , oder u. Tagen vngehal- ten/dessen Vrsach mirdazumal/wienoch/gantz verborgen gewest/ also/dz ich/weil ich dergleichen die Tag meines Lebens nicht mehr gesehen/mich garnicht darauß richten könne.Dae weiß ich zwar/ daß die Mutter gantz sanguinischer Natur vnd sehr blutreich war/ aber diese Vrsach ist noch nicht wichtig genug. Dan ich hab erfahren / daß solcheKinderviel che von dem vörigen Geblüt gestorben sind/als dz die Craffken bey jnen solches außgecrieben haben solken.
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