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Ich machte jhr mehr deß Wa ssers von Rebarbara / vnd ließ jhr sonst nichts anders zuirineken geben / reichte ihr auch dabey von Stund zu Stund cinDottern von einem Ey/welches alles sie fein bey sich behielte. Davon hat die Natur allgemach angefangen sich wider ein wenig zuerholcn/vnd begundcn sich dabey auch widern mb Kindewrhen zu creugncn.Auffs wenigstem par Stunde hernach/ ale sie dic Clystir zu sich genommen/vnd die obige gereichte Sache zur Nahrung bey ihr verblieben waren/ als ich vermcrckte / daß die Sache sehr bawfellig/vnd an dem wäre /dz die cusscrste Schwach­heit vcrhindcrtt/damit das Kind durch die Natur nit außgetrieben möchte wer den/grrffich es anders an. Gab jhr demnach ein halben Qurntender (Ionle6lion ^1j<erme8 genant/in Wcin/vnndvbcr ein weil hernach/macht ich jr ein ander Ctystir / dazu ich thäte ctwz von b-liera,vnd6e8eiieäi<Ia) welche dasfürgenommencWerck vollbringen hülffen.Am Ende dieser Würckung genäse sie endlich eines Kinds/welches ein junger Sohn war / grob vnnd schwer von Lelb/aber dabey auffo aller schwächste / gleichwol aber hat doch diß Kind zweene Lag gelebt. Von der Jett bericht zuthun / istzmvis- sm/dz ich enictOtund oder anderthalb nachMittag zu dieser Frau- wen in das Hauß kommen bin/vnd sie rst noch desselben Lags/von den ncunVhrcn deß Abends/besagtcr Massen nidcrkonrmcn. Ich halte mich in Beschreibung dieser sondcrbarenGeschicht darumb er was länger auff/dz man daran ß sehen möge/ dz wo man dieVr- fachen eines Gebrächens nie erkennet/demselbigen schwerlich Raht geschaffte werden könne / vnnd insonderheit wann die Schmerlen deßDarmgichte oder Lolica sich mit den Kindewthen vcrmän- gen/odcr derscibigen vmb etwas zuvor kommen/gibt es hernach sol­che Stössc.DarumL rahtt ich/dz ein selMangerWeib/welche vbcr . jhr neun Monden kommen lst / jhr lasseHülffthun/insonderheit durch Ciystiren/dann durch dieses Mitte! wird dem Lastabgeholf- ftn/vndbcförderk/daß man davon kemnrer.

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