Pfui dingö/sosievon sich gekoßet hakte. Sie hakten sich auch mt so fern versorgt/daß man jhr das Wasser gesotten hatte / sondern gabens jhr also rohe/vn offt darzwische den Dotter von emcmEy/ aber diß hatte sie allezeit zur Stund widergeben. Es waren keine Kindswche mehr da/aber ich/weil ich dieMutter geöffnet befände/ vnd daß sich das Gewässer zucrzeigen anfieng/ konrc leichtlich dar- auß abnemmen/daß sie zwar Kmdswehen gehabt / vnd sich mir ar­beiten gebrauchet hatte/aber / weil der Natur kein Hüiffgeschchcn/ war dieselbe für Schwachheit darnioer gelcgen/vnnd hatte sich das Kindzu berggechan / welches die Mutter von vntenauffstrum- mete/vud dieses Erbrechen oder Vndäwen vervrsacht hatte.

Bey diesemIustand eröffnete ich de ^eäico meineMeynung/ daß es zwar nicht ohn wäre / man hätte vns bey dieser augenschein- lichenGefahr zu langsam geruffcn/aber wie dem/wäre doch vnsers Ampts das beste/vnd alles das zuthun/was vnferKunst vnnd Be- ruffmit sich brächke-Darauffwir vns gefamptcr Hand entschlos­sen haben/jhr ein Clystir beyzubringen/ vnnd die zwar starck genug/ dadurch die Natur wider ermundm/ vnnd das Kindvnterstchge- brachrwürde. Hierauffals der OoÄor noch ein Zeitlang bey vns gcblicben/vnd das jcnrgc verordnet hatte/dzjhn bedunekeezur Sa­chen dienlich seyn / vnnd dabey gewiß vnd vnfehlbar wüste/daß es schon bereit Zehen ganger Monat vnd neun Tag waren / daß die Fraw ihr Monatoremrgung mchkgefühlet hätte/ vnnd sie damals schwanger worden/als sie dieselbe bekommen hat sollen/vnd daß sie das Kind noch neun Tag vber die neun Monat getragen / gieng er seines Pfads/vundiieß mir also diesen gangen Handel allein vnrer den Händen. Darauffich ihr nun die Clystir geben/welche machte/ daß sich das Kind vntersich thakc/wie wir gehoffet hatten / ferners gab ichjhr deß Wassers von Rabarbara zutrincken / wieich sol­ches insonderheit habe/dieses hat sie nicht wider gebrochen / vber ein kleine Zeit hernach langt ich jhr ein Eyerdotkern der blieb auch bey jhr.