l 7 z

ein Stü eklem Scharlach in den Rachen/brach jr darnach die gdfv nc auß.Die arme Fraw/da fu sich dieses schnöden Kindsrntledigt bcfand/vnd das alles sahe/macht jhren Busen eylend zu / vnd woite davon ltruffen.Aber der Marrn im Hauß hielte sie auff/ vnd versi­chert c sie dessen/daß die Schlang jrcr nrt mehr begehren würdc/son- oern sie müsse sich mit den andern an jrcn gewußten Drrh begeben. Der Mann/so mir dieses alles erzchlt / sagte mir dabep fürgewrß/ daß er dieses Thier gcschcn/da ee noch klein gewesi/ weilnoch nrr v- ber acht Tage vergangen waren/ daß sie solche an der Brust getra­gen hatte/aber nach Vcrfliessung sieben oder acht Monaten / wie dann nach derselben Aert mdcmHaußdeßobbesaKtenBeschwcrcrs Banllek/wcr dise Schlang so groß gewesen/dz manniglrch gesagt/ sie hatten dergleichen niemals gesehen / weder an lang oder dicke. Auß dicserGeschicht rstSonnenklar/wz grosse Nahrung dieWei- bermilch gebc/wie an dieser losen Bestien zusehen.

Das fünsftzigstc Capitel.

Auß was Vrsachm ctlrchc Kindcr/die im slcbmdctt oder

achten Monatgeboren wcrden/bey Leben blcrbcn/Andereaber/

die eben zur selben Zeit auff die Welt kommen/ ü

nicht üben können. "

findctKinder / die im siebenden Monakgebohren wer- ODF R den/vnd doch nicht allein leben / sonder auch noch wo! auff ħLFvnd gesund sind/vnd tawcrn offtmalö besser / als die/ so im achten Monar kommcn/vnd insonderheit die Magdlein. Aber die­ses begibt sich/nach dem der Lcrb der Mutter / daranß sie kommen/ cj'spon ii r oder beschaffen ist/wieauch / nach dem die Kinder sind/ vnd die Vr fachen/vmb derer willen sie außgetneben werden- Es sind Weiber / welche sonsten in andern Stücken sich allerdings wol/aussrecht vnd gesund befinden / deren Gebahrmuttcr jnnwen- dig so einen engen vndschmahlm Begrieffhat/daß dasKmd/wan