erster Theil. ^
war/dz man jr beguemlicheSpeisen die guter Dckwung waren/vn wol nehrcken verschaffete/jr ein gutHertzinsprechende/vndjhrctwz nachgebende/weil mirwol kwuß/ dz ft Gemüht leichtlich zubewegen war.Also stund vnd verharreke sie in Kindenöhkcn bißauffden morgigen Tag/da sie dann vmb zwo oder drithalb Stunden nach Mittag daffelbigeKind auch zurWelt bracht/welchee ein hüpschek junger Sohn war.Ich befand allda/dz die Natur bey nahe erlegen wäre/dißKindaußzutreiben/dannsiewarwiderverflossen/vn hatte sich nach der ersten Geburt gantz zugethan / vnd weil die Zeit M Kindenöhten etwzlang sehr schwach vndvrikräf-
tig worden/daher es mehrMühe vndArbeit bey discm zweyte Kind genommen/aks bey dem ersten. Wann ee vnrecht herkomen wäre/ hätte es so viel Zeit nicht bedörfft/dann man hatte es also bald nach dem andern ziehen vnd außführen können/ohne einige Gefahr oder BclMgung.Aber warmeinKmd mit dcmHauptvoran kommet/ darffeine Amme solches nik also angreiffen / dann dae Hirnschäl- gen ist noch sehr zart vn weich/dz wann einer solches vermeynte zufassen / solches nit wol ohne Verletzung deß Hirns geschehen kön- tt.Wie schädlich es nun sty/wann man ein Kind durch jetzterzehlee Mittel zur Geburt fürdern woltt/erwerftt dz Exempel einer Fürstlichen Frawen/bey deren dasKindalsogestorben/vndnoch wol anders verursacht hak.
Baß wir aber widerumb aufdiese L.Kmdcr kommcn/davon ich gesagt habe/rstzumerckcn / daß sie alle beyde ein jedes das Häutkein A mnios genant/welchs man ins gemein einHelm zunenne pflegt/ mit zur Wett bracht haben. Die Mutter dieser Kinder belangend/ als ich sahc/dz Gott mein Werck vn Arbeit gesegnet hatte / bat ich jhn / daß er diesclbige gleicher Gestalt mit Gnaden ansehen vnd erhalten wolte-Jch kam alle Tag zu jhr/vnd besuchte sie/ ob ich doch erkennen möchte die Vrsache / daher jhrdie ThorheitvnndAberwitz käme/dann jhrcVerwandken/vnnd alle die sie kcnncten glaub- tk nichts weniger/ alsdz dieses Wetbwiderumb in die vorige Vn-
N sinnig