drß gnadiglich verhütet Dann sie ist mit denKlcydern han gen btre, benaneinem Holtz/welches sonstgebrauchk würd zu einerLehnen/ als nun die so ihr hatten wanen sollm / wrderumb m die Kammer kamen/vnd sie nicht funden / kan man erachten / wie hafftig sie tx* schrecken seyen / vnnd wer! sie wüsten/daß sie vor dieser Icu/ats sie zwey um! aberwitzig geweftn/allezert sich vnterstanden hatte/ in die Spraach Häuserzuspringen / eylcteti siedemselbigenDrtzu. Da funden sie den Stul hinweg gerissen / vnnd in grossem Schrecken rufftcnsievmbHülff sie herauf zuziehen. Da hat man diß Werd noch lebend / vnnd an keinem Theil ihres Leibs verletzt befunden, ^ort dieser Stund an / hat sie von ihrer Tollheit ein wenig nach- g lassen/aber wie dem / so sind doch achtzehen ganßer Monatver- floffen/ehe es gantz wider gut mit »hr wordm ist. Da nun dieses ge- fchehen/ist sie dritthalbJar hernacher abermaknidcrkoMenDa hat sie mich erfordern laffen/vndaleich mich zuvor mit ihr vnterredct/ erkande ich daß Kindewehen da waren. Aber es hatte sich da noch keinKind gewant / der Bauch war jhr so außgespannet / daßdie Kmder/diesiebey jhr hatte/ nicht köndten stürtzen / noch sich vber schlagen/ich verstünde von jhr / daß sie nun bey fünffTagen Ver- stopffung deß Leibs gehabt/darumb gab ich ihr ein Clystir / nach welcher als jhr der Leib geöffnet vnnd gelecret morden / hat sich ein - Kind/daß sehr groß vnnd dick war/bey ihrgewendet/vnd vmb sechs Vhren gegen Abend/ctks sie die Clystir aber malgebraucht L ififit vmb Mitternachteines Mägdleins genesen. Als ich sienun fer­ner berastcte/ward ich noch eines andernKindes bey jhrgewar/wel- ches aber noch fer n von der Geburt war- Doch ist solches hernach auch kommen/vnd zwar mit Dem Kopffvoran / wider die gemeyne Weise dcrAwillingcn/dannwo zwey Kinder vorhanden seynd/be­gibt sichs zu mehren mal / daß das erste recht vnd natürlich zur Ge­burt sich einsteüet/das ander aber mit den Hüfften oder Füssen for­mn ankommet.

Was ich bey dieser Sachen thun köntt/wardiß /dastrchkwran