wollen jnen nichts darumb seyn lassen, sondern daß wiffen/daß eine ein sehrgutevnd gerümbte Wartfraw seyn müsse/ ehe dann sieeine auß den aller geringstenHebammen seyn/vn angenommen werden könne.Wann sie hiermnen Iweiffel tragen/werden jnen solches die Brieffvnd Bestallungen/darauffdieAmmen angenommen wer- den/genugsamzu sagen wissen.

Ich hab offt geschen/daß sie ein Wasser vbergeschlagen haben/ welches sie von Anfchiers haben kommen lassen/ welchs gar gut ist/ daß die Milch davon verfleußt/ ich hab auch nie befunden/daß de­nen Weibern etwas schadlichs an den Brüsten zugestanden wäre/ si h dessen gebraucht haben.

Die gröste Angelegenheit / die man bey dem Gebrauch dieses Mittels befindet/ist / daß man die Brüst oder Mamlein deß Tags Zwey mal eröffnen oder enrblösen muß/daß man das Wasser wider lohe mache/die leinen Tüchlcin darein neßevnnd von ncwem vber- schlage/vnd daß man darfür halt/daß die nasse Tüchlein die Haut etwas weich vnd frech machen.

Die eintzele oder einfache stücke / davon diesesWaffcrbereiter wird/sind eines Theils warmer / andere Theils kalter Natur / da­her es kompt / daß dieses Wassergarfeintemperirtvnnd gemengek ist / vnnd auß diesem Bedencken / einer jeglichen Frawen/ sey für einer Natur was sie wolle / füglich vbergeschlagen werden kan/ ohne einige Forcht oder Gefahr / daß es Schaden bringen solee.

Man pflegt zunemmcn/zame oder Garten Salbey / jngrüno- ° derBeerwinckel/Garttneprch/vmrd Wundscherlung Cicma ge- ttandk/vnnd nach dem eins jedes vnter diesen Kräutern Safft von sich gibt/soll man diesen andrucken / vnnd eines so viel als des än­dert; nemmen / vnter einander mengen vnnd distitliren meinem Brenkeffel oder Capettm- Dieses Wasser hält sich ein gantz Jahr.

Ich