erstcrTheil. 109
vnd cttt wenig anziehen/fedoch mehr vnterstch dann vbersich/bene- bcn auch warme leinene Lücher auffdie Brüste legen bey zeheno- derzwölffStundcnlang/vnd solang soll man mit denen Mitteln/ welche die Milch zufliessen machen/jnnen hatten / vnd dieselben nit ehe vbcrschlagen/dcffcn ichVrsachen anzeigen will.Jn denKinde- n öhten hat sich der gantze Leib durch die Arbeit der Geburt bewegt / da ist keine Ader/sie hab Lufft oder Blut in sich/ welche nit erschüt- ret worden wäre. Nun sind aber die mittet / die Man braucht/ die Milch damit zu fördern vndzu wegen zubringen / also geartet/daß sieresoluiren oderaufflösen/derwegen schickt stehe nit/daß man solchen inwehrender dieser Bewegung des gantzen Leibe / auff die Brust schlagen solle / weil zu förchten/ee möchtestch etwas wieder die Natur dahin setzen / so nach der Hand Schaden bringen könte. Darumb soll man der Natur diese Zehen oder zwölff Stunden Platz geben/damit das Geblüt sich widerumb zu Ruhe setzen vnnd siillenkönne/auffdaß auch die Feuchtigkeiten / so auffdie Lungen gefallen/jnmittele verflieffen mögen. Dann dieses geschieht offt in der starcken Bewegung / so bey den Kindenöhten nohtwendig für- gehet.
MansollaucheinVberschlagmachen / derKrafft hab an sich zuziehen/wievolgk.
Nemmee das weiß vnd den Dottern von einem Ey/
Dele von Johannes Kraut ein Vntz/ RosenöleeinVntz/ breit Wegerich Wasser/ roht Rosen Wasser, jedes ein Vntz
Dieses alles soll man woluntereinander erkiopffen / vnd ein keinen Luch etlich mal vbereinander gedoppelt darein kuncken / vnnd also (doch nicht warm gemacht) vorschlagen / dieses
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