erster Theil. io s

Weil mir aber nicht zweMk/iederman werde verlangen kragen nachdiesem Pulver/dcrKönigin genand / davon ich sovielgerüh- met hab/ alewillich solchesReeept manniglich zum besten hieher setzen.

Mansollnemmen ein Quinten der Wurtzel donsoliäama- ior,zuTeutsch Wattwurtzgenand.Itemvon Pfersigkernen/vnd von einer Museatnuß/jedes zween Scrupeln/geelen Amber/ vnnd goldfarben Amber/^ mbra chrysea genand / ein halb Skrupeln. Giß alles vnkereinander gemengek soll man einer Frawcn einge­ben/so bald fit des Kmdeloß worden ist / einQuintlein/ weichge­macht in weiffem Wein/vnnd da ein Weib das Fieber haben solee/ kan man <hr das in einemBrühelein eingeben.

Das stchszchcnde Capitel-

Wie man der vcr-rrttm Gebährmutterzu recht helffen soll/vnd was für Mittel dazu Dienlich seyn.

Wehen Weibern begegnet es/daß/ nach dem sie newlich ni- derkommen/ste dermaffen harkevnd vnertraglicheSchmer^ W außstchen müssen/weiche nicht geringer/offtmals/auch viel schwerer seynd/dannDie Schmertzen der Geburt sechsten- Die­ses kommet daher/daß die Gebahrmutker / sich nicht widerumb an jhrerechke Stelle gethan hat/ oder wann solches schon geschehen/ daß sich die Bandt deroselben solcher Gestalt erlange» n vnnd lück wcrden/daß sie fürgehtt/vnd vorden Leib fallet/ durch welche Vn- gclegmheit dieobigeSchmertzenvervrsachet werden-Dieses begeg­net am allermeisten denen Weibern / weiche in ihrer Geburt oder Kindbett nicht genugsam gereiniget worden sind.

Da muß man ein dick Gepülster von Tuch wie ein Schildt

Q machen