ersterbet!» 95

Vißwcilen geschichts / daß eines gar langsam nach dem andern anTagkommet / wie ich dann selber erfahren da ich auffein Zeit ein Knablein von einer Krawen empfangen / vber zwölff Stunde hernach kam auch ein Magdlein/welchs ob es wol im Anfang sehr schwach war / doch hernach sich gar fein befunden hat. Ich weiß mich auch wol znemnnern daß ich bey eben dergleichen Handel / es nicht also gemacht/noch so lang gewartet habe. Dann nach dem ich erkant/daß das/so am ersten kommen war / starcker als das andere/ wolt mich bcduncken erneNotturfft seyn/dz man demselben hülste/ wann ein Wehen da war / damrk das Balglein oder Haut/so die Wasser in sich hatten/geostner werden möchte. Waren aber keine Wehen da/müste man Clystire/die etwas starckwaren/gebrauche/ damit Wehen vervrsachet werden möchten / damit die Schwach­heiten nicht vberhand nemmrn/vnd auffdiese Weise sind sie wider- kommen.

Welches wann ich es nicht gethan / hatte das zweite Kind die Arbeit vnd Nohk nichtaußstehen mögen/weil es sehr klein vnd dar- zu schwach war. Dann das Stirnbein stunde jhme dafomenof- fcn/vrid war wol eines Fingers breit von einander gethan / biß auff dasNaßleinherab/dabey dann feine Blödigkeit vndDhnkrafften gnugsaabzuriemen / doch ist es so wo! bey Leben blieben als dz erste/ lebt auch noch/das Skirnfchakigen hat sich wrdcr zusamm gethan/ vnd sich gcschlossen/ond ist ja so gesund vnnd wol auff/ als fern Ge- fthwistrig/Sas elter ist. Ich bin dessen weiß gemacht worden durch HerrnMamnum dcrArtzrreyVoÄoen , daß man soltt die dicke Tücher fahren laffen/die ich jhr gebrauchet Hatke/Zuver hücen / daß die Lustt nicht durch die Haut dringen köndre. Wann nun daß zweite vnkcr den Zwillingen vrmcht kommet/ soll man nicht vmer- lassen/die Wasser zuöstnen / vnd anzubrechen/vnnd das Kind bey den Küssen zu leiten vnd außführen. Dann es hak alle fern Stcrck vnnd Macht nicht weniger als das erste gebrauche / ol es am ersten konuuen möchke/derGcstalt/daß es an dcmHrt vno m vmiä&tf

Satin-