folle. Diesem nach kan sie sich wider erheben / ein wenig auffvnnd abzugehen- Andere / wann die Kindsnöthen bey ihnen sich zu er- zeigen anfangen/haben Lusi vnd Begierd/ sich bald auffdas Bette zugeben/wekches ich auch etwa besser / dann auffdie andereWei- ft/befunden habe/dieweii dieNöhken gemeiniglich nicht so lang wa- re/oder so es sich /a lang verziehen wolte/vnd sie Fraw sich begerke auffzurichtttt / ( doch so ftrrn dz Kind sich noch nie in das Schloß- bein begeben hatte-kanich keine gnugsameVrsachen sehen / war- umb ich solches verhindern oder widerrahken solle / dieweil die Schmerlen alhie sogewalttg/daß man die/so sie außstehet/ mitek- was/wie es scy/befrievigen vnd zu Ruhe stellen muß.

Ich hab offkmals groß Mitleiden getragen / wann ich gesehen/ daß etliche Gebarerin durch jhre Müttern oder Äerwanden sol­cher Gestalt gemartert worden / welche sie-wlber meinen Willen an einer Srellfo hark gehalten/ daß sie sich nicht ein wenig regen o- der rütteln hätte mögen / welches jhnen jhre Schmcrtzen doppelt/ vnd noch verträglicher machet / dahero sie dann solcher Gestalt zerbrochen vnd abgemartert werden / daß sicsich kaum regenodcr bewegen können. Darumbist einNotturfft / daß man das Bett emerFrawen/die in Kindsnöhten ligt/wolhoeh zum Häupten ma­che j vnd vnter den Lenden sich zuspitze biß zun Füssen / dahin man em groß oder dick Gebundt vnter das Bett/ oder warauffsie liegt/ stecken k m / sich daran zustreben vnd zu halten / doch daß sie solche bey einem Schuhe nahe jhrer Leng nicht erreichen könne.

Bey etlichen nimmet man ein Tuch oder fast starcke Handt- zwehl/in der Breire-vie ein Servete oder Tuch / somanauffden Tkfch leget / welche wann sie vnter dem Rücken gegen den Nieren herdurch gehet / muß sie von zwo stärkten Personen vbersich erhö­be«, wcrden/zrr der Zeit wann Wehen da sind / doch daß sie auffein- ander acht nemmen / vnnd solches zu einer Zeit zugleich geschehe/ sonsten solle dieses wohl ehe Hindernuß vnnd Angelegenheit / dann Förderung bringen- Man findet Weiber/ fowolgroffeals

M ij kleine