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kalLen/daelüfftigeBlut/8LNFui8 3nerjL!i8,g<n^nd/gestchtt/vnd verschleußt also den Wcg/dadurch dz Ktnd den Athem an sich zie­hen soltc/vqhsro es dann bald vnd ohne Verzug streben muß. Dan a ttdreweil es noch in dem Leib der Mutter liegt / hat es lern andern Weg oder Mittel Athem zu holen/aks durch den Nabel / in Erwei­sung daß es in dem Wasser schwimmcL/hakjhme die Natur diesen Paß oder Gang/geöffnet/nit durch den Mund/auch nie durch die Naßlöcher/glerch wie einem Fisch.Hierumbe sollwan wie gesagt/ den Nabel bald widerumb zurück trucken vnd die Fraw solcherGe- staltvöerzwcrchimBettlagcrn/daßsic mit dem Haupt vnnd dm Nieren gar nidrig liege / damit das jenige/ so sich an dem Kind vn- natürlicher Weise pr^stmim vnd an Tag grbt / wrdcr zu rück vnd hinein gehen könne.Diesem nach/wan man die Hände mit frischer vngeschmclyter Butter wol geschmieret / soll man Mittel suchen/ ob rnan die Füsse deß Kinds finden könne/vnd dieselbe zu dem eus- fernTheil leiten.Darnach die Fraw auffdieSeite liegen lassen/da sic/dic Ämnl-'/dreIüffc des Kindes hingeleitet hat- Darnach wide- rumb aufföen Rücken, vnnd wann sie Schmerlen oderKindswe- hen hat/solle sie / alldiewerl dieselben waren / das Kind sansstiglich an sich zichen-Da sie aber keine Wehe hatte/ sie ermähnen vnd an­strengen daß sie jfr selbcrhelffen woltc/vndm dem solches wäret/ all- gcmachlich anztchcn/jhrauch vnterweilen ein wenig Ruhe lassen/ damit sie Athem jchöpssen vnd die Krassten erholen könne / jnnrit- telst auch ein wenig Wein geben/vnd von der Latwergen/ in den A- porhccken (^onfeÄio Ailcermesgenand/dißgibtKrasstvndEr- guickung dadurch sie sich auffhalten/ vnnd dreftn harten Stande/ wclcherdcr allerhartesten einer ist / desto besser außstehen vnd erdul­den möge.

Die andere weiss.

BeydiestristmchtvielwcmgerGefahrzukesteM / alsbeyder

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