72 Hebammen Buchs

Nemmck weiffen Cpprcß/

Kamen Maioran/

Roßmarin/

roteMüntz 1 , ^

grüne Mnns ^«4 Balsam genant/

damilkni

Hascnpföllcin.

Vnd wann es auß Schrecken herkommet mt zu sehr warmen/ man solle auch der Frawen ein wenig Ox/eracon zumneken ge- ben/damttdasGeblükwiderzuRuhe gebracht werde vnd sich setze. VndwiderdieDhnmachrcoderVnkraffttn/einLrunckWcin/ - - od ein wenig der Con fect i on d e h y a cintho, 00 er A q ui 1 e gi a ßC* nant.Wider das viele versticssen / (6uxione8) ist zu mercken/ daß diesem Vbel nicht so leichtlich zuhelffen/auß Mangel/daß keine o- der sehr wenig Remedia oder Mittel hierzu dienlich gefunden wer- den.Das beste das man dazu thun kan/ist/daß man die Fraw ver­schlossen vnd jnhalke/vnd wol zugedecket/ jhrestets Hcrtzstcrckun- ~ gen vnd kräfftende Ding gcbe/vnnd daß sie sich satter vnnd harter^ « Spcisen/die da trücknen können/gcbrauche.

Wann aber obberührteeVnheilauß Jörn vnndVnmuht her- kommec/sollman sich dessen enthalten/ vnd davon abziehen so viel [

als jmmer möglich ist/damit das vnzettigeNiderkommcn vermir- ten werde. Dann ein solche Person zu allerzeit leichtlich zur Ge­burt zubewegen ist/welchcsderIornzuwegen bringt / so bald als eine andere Verleßung/wie die Äamen haben mag.

Hierzu dienttobbeschriebenekomenracionoderBähung von weissemEypreßKraut/Vkaioran/Roßmarin/ re.schrwel/wann solcheauffeinem warmen Deckel oderPfanlein geschweiset / vnd mit dickem röhtlichen Wein anftuchtiget werden vnnd solches vn- terhalb dem Nabel vbergeschlagen. Dieses hilfft das Kind wide- rumb zurecht vnnd an seine gehörige Stell bringen« Abervmer allen Mitteln ist das beste vnd erste / dzß man sich des Betts halte