z6 Hebammen Buchs

een/daß man kein Obs oder Früchten effe/die ganße Zeit vber weiß man solche gebrauchet.

WiemannundieTäftleirr machen vnd das Pulver von ober- fehlten Stücken bereittensolle/istgenugsamme Anzeigung besche- fchehen. Itzo will ich auch sagen wieman Pilluken darauß ma­chen möge.Man muß eben dieselbe 8pecie§,in derForm vnd Ge- wicht/nemblich den Stahelvnnd Zimmeknemmen/sampk einem Quinten Aloen/vnnd einem Quintkein deß genandten Pulvers Diarrlioclon, dasselbigegesampterHandkmik einander vermen­gen mit Sprup von roter Mawrraueen/ (zu Latein Capillaris genandk- darauß werden kleine Prluken bereitet / vnnd wann man solche brauchen will / geschieht es allein morgends. Das Pulver braucht man auch anders! nicht dann zu morgends / etwann einen silbern Leffel voll zu einem mat/vnd daß man sa deß Tages / nicht mehr dann zwey mal esse / wann man dieses Mittel gebraucht / es sey gleich auffdieerste/andere/oder dritte Weise.

Diejenigen so es in Pillulcngebrauchen/ dürffen sich nicht eben deßEffensgantzvndgarenkhatten/rn Erwegung/ daßAloeshnen den Leib wol öffnen wird. Aber die andern / die es in Taftlein oder gepulvert einnemmen/ denen c$ nicht erlaubt. Vnnd wann es Ihnen etwas Angelegenheit bringen sotee/müssen sie solche Artzney nicht alle Tag zu sich nemmen / sondern etwa vber den andern oder dritten Tag ein mal/dabey auch/vmö den Leib offen zuhalten / vn- eerweiten jhnenern Ctistergeben lassen / oder etwa zweymal in der Wochen die Pilluleneinnemmen/ so in der Apotheca Pilulas Ruff genennet werden/ein halbe Skundt vor dem Mittags Imbiß/vnd dieses mag nichts hindern/daß man.nicht auch darneben daß obbe- fchriebene Pulver oder Taftlein gebrauchen sötte können. Allhie ist sich auch nicht zuverwundern / noch darüber zucrschrecken/ wann mansich die ersten drey oder vier Tag vber / nach dem an­fänglichen Gebrauch dieser Artzney / etwas vbler anffbefindee/ dann man sonst gewöhnet ist / dann diß pflegt gemeinlich zuge-

schehen