erster Theil. 3?

Dessen nimm vier Qmntlerrr zu zweyen Quinten der besten Zim- met/wol gepulvert vnd durch ein Pfeffer Sipgeraden/ menge die­se beyde Stück vnteremander; MmbvierVntzen deß besten Ca- narien Juckcrs/thue darzu ein wenig Wasser/ vnnd verscheum fni vnd wann er wol verscheumet ist/ so wirffdaö obig Pulver darein/ rühre es ohne Vnterkaß durch einander / dann son stcn würde der Stahel auffden Boden fallen vnnd sitzen bleiben. Dieses laß mit einander kochen/etwas weniger/ale man den Rosen Zucker seudt/ vnnd in mittels ein Versuch thun / mit einem Lropffen auffden Rand eines glatten Tellers / wann dieser kalt worden / magstu leichtlich sehen ob es sein genug habe / so es nun ziemlich gekocht oder gesotten ist/soltu solches auffein Papir außschütten vnnd mit den Fingern vnttreinander knetten / oder mit einer Spachtel wohl rühren vnnd bewegen/dann in Verbleibung dessen / vnnd wann es soltt vnberürt erkalten / würde man solches gantz Löchmcht befin­den. Etliche pflegen dazu zuthun zwey Quintlein deß Pulvere/ so in der Apothecken diarrhodon genennet wird / welches allezeit mehr Nutzen dann Schaden bringen kan / wiewol ich doch solches Pulverniemals dazu gethan habe.

Etliche Weiber bereiten es also / sie zerflossen den Zucker allein mit den andern zweyen stücken / nemblich dem gefeyetten Stahel/ vnd geflossen Zimmer / mengen darunter das obgedachte Pulver diarrhodon. Hierbei) ist sich wol fürzu sehen/daß man den Sta- hel / nachdem erglüend worden / in keinem Ding ablesche/es sey was es wolle. Etliche sagen zwar man solle solches thun / vnnd jh- nebereuen mit Weinessig/ oder Rssenwasser. Aber diese finden sich betrogen. Dann ich hab es erfahren vnd probirt / daßer seine Krafft ver leurk. Auß den obigen Stücken / die ich im Anfang be­schrieben habe/kann man füglich sechs vnd zwantzig oder acht vnd zwantzig kleine Küchlein oder Zeltlern machen / davonman alle Lag zwey solle einnemmen/eines deß Morgens / wann man auff stehek/daß ander drey StundenachdemMittagmahl/vnd sich-

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