ersterbet!. 27

mutmiltn zum Erbrechen/vnd daß noch mehr ist/sie fühtett/ daß sich etwas bey ihr bewegte. Aber die verständige / vnd der Sachen erfahrne / können leichtlich diese Bewegungen/von dem natürli- chen Regen deß Kindes in Mutterleib vnterscheiden/ vnnd daß sol­cher Gestatte. Dann ein Kind oder Frucht sich im Anfang sehrlü- tzel vnd wenig bewegk/gleich wie der Puls oder Klopffen der Flügel eines kleinen Vögeleins / oder Zu gleicherwerß / wie die kleinen Schneller mir einem Finger im Anfang der Empfindung ode» Fühlens/aber-e mehrdas Kind wachst vnd zunimmek / alfowach- ftn auch die Bewegungen/vnd werden kräfftiger vnd stärcker.

Hergegen erweiset sich im andern gantz das Widerspiet/ dann daselbst richtet sich etwas auff / vnnd begehret vhersich/gleich wie einKatz/wann sie die Warme deß Jewers fühlet / den Rücken zu Berg hebet vnnd auffbaumet / vnnd denselben außstrecket: Solche Weiber befinden sich auch sehr schwach vnd bawfellig/in werendeie Zeit ihrer natürlichen Reinigung/der Gestallt/wann siesolchejhre Gcbrechenvielleichtgering schatzen/weniginachknemmen/vnnd keine dienliche Mittel darzu gebrauchen/ letztlich nothwendig dar- auß erfolgen muß / daßdieNatur durch Verlängerung der Zeit geschwächet/erliegcn muß / vnnd daß die auffgestiegene Dämpffe welche die Muttervbersich demHirn zuschicket / widerumb von 0- ben herab auff dieselbe fallen / vnd also die Kranckheit fortsetzen vnd eontinuiren.

Dieses können wir am besten vergleichen mit einem siedenden Haffen bey dem Fewer.Jn diesem/wann er walletvnnd seudt/ hen- cken sich die au ffsteigende Dampffan den Deckel / da werden sie zu Wasser / vnd fallen dann Tröpfflings wiederumb herab in den Topff.

Wann nun diß/der Fluß abfallen/gefchrcht / erwecket esbey den Weibern Maßleydigkeit/Lustvnd BegiertZumVndawen/ Blö-' digkeit/ Vnwillen/ je mehr vnnd mehr die Zeit ihrer Monatsreini­gung vber/darinn dann sehr wenig deß dicken groben GeMs/rme

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