mal die Mangel / so zu der Mannmhei! gestellt seyn / berußen ta st fen / weil mirvnverborgen / daß sie vnter sich selbsten von diesen Dingen vertrawter Meynung sich vmereinander bereden / einer demandern seyn Anliegen eröffnen/ vnd dessen Rathe pflegen kön­ne- Cbenmassig können auch die Werber solches vntersich thun! wie sie dann auch pflegen.

Die erste vndfürnembsteVcrhmdcrung der Geburt/ vnd Fort­pflanzung Menschliches Geschlechts ist natürlicher Werft diese- Daß das weibliche Geschlecht ins gemein all zuviel feuchtes/ vnd doch dabeneben / vnndnichrs desto weniger/ Coterischen Tempera­ments ist/vnddaß die Mutter bey ihnen gleichfamb ein Gefäß vnd zugeeygneterDrt ist/zu empfangen vnd auster dem Leib Zu führen das verflüssige Geblüt.

Diejenigen / welche vnker den Weibern sehr viel Colmschee/ (das ist mit Galle vermischtes ) Geblüts/ vnnd dessen mehr als deß löblichen vnnd guten bey sich haben / sind gemeiniglich diesem Ge­brechen vnterworffen / daß sie offkmahls leere Verfambkungcn/ Mondcnkalbcr/ (also genannt) vnnd falsche vnnatürliche Em- pfüngnussen tragen vnndan tag bringen / wer! die Natur/wie flüs­sig vnnd verstandiglich sie fonsten in diesem Stück sich bearbeitet nicht starck genug ist / solch böse vnnd erstocktc Gewächs besser zu bilden/vnnd in ein rechte Gcstalle zu bringen. Aber nichts desto- minder befindet sich / daß solche Weiber / die dergleichen falsche Empfckngnuffen vnnd Versandungen tragen/ gleichwol geschickt vnnd tüchtig seynd/ rechte gesunde Kinder Zu gebühren / doch mit diesem Beding / daß sie Zuvor gnugsamb purgiert seyen wann sie deren entladen sind / gebührender mästen Ader laffen/vnnd sich wol hüten oder vorsehen/daß sie sich nicht zuviel zu Zorn reihen oder be­wegen lassen f dardurch dann das Geblüt erregt vnnd vffwegig gemache wirdk. Nun an diesen Weibern / erscheinen von aussen gantz keine Anzeigungen dieser Verhinderung / der gantze Ge­brechen istinnwcndig vnnd verborgen/ welcher dach demnach er

einen