ich wich gar nicht Zweiffcle/daß ihnen meine Arbeit nicht annemlich seyn/ vnnd sie mirdanckenwcrden- Bnnö weil ich hierinnennichts anders/als neben gutenGrün- den/ auß der Medicin genommen / die Erfahrung zum Lehrmeister gehabt/ veracht ich kecküch vnnd mit vncr- schrockenem Muht/alle Verkleinerung / Neyd / böse Nachrede vnd Nasenrümpffcn/dcr fenigen/ so durch lautere Mißgunst getrieben / alle gute löbliche Vorhabe!» vnd Beginnen/ anzubellen vnnd zu cal umniren steh unterstehen Vnd bin dessen versichert / daß die / so die vorhabende Matery recht vnnd wol betrachten/ dißmcu» Fürnemmen ihnen werden belieben lasten/ vnndbenebc»» mir gestehen / daß ich htertnn nichtsgechan / eigen Lob oder Ruhm zuerlangen / sonder vielmehr durch diegute Auneygung/dte ich von Natur ic vnnd allezeit getragen/ Männiglich / wo ich kondte / bedienet Zuseyn / wieauch durch vielfältig erbärmbde / die ich mit denarmen Kind- betcertnnen gehabt / da ich dann den Jammer selbst mit meinen Augen gesehen vr,d denOhren gehöret/bezwun- gcn vnnd gleichsamb vberwundcn worden/diesrn/ so viel dessen an mir ift/zurhaten.
Soistnun dieses mein Buch nichts anders/ als ein Form vnnd Muster meiner verübten krsdic vnnd Be- ruffs / da die Kunst der Artzney / mit dem Fleiß/ Ampt vnnd Gebür einer Hebammen vereinbaret / einem ieden
ihre