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AndmLcscr gläubigen Hchdnischen Philosophos zu höchster Ver-- wunderung/vndnichtvnbillig/gcbracht/daßsic/ soviel ihner; auß dem Liecht der Tfcttur müglich gcwest / erstlich daß ein Gott sey / damach daß seine Vorsehung sich in diesem edlen Gcschöpff des Menschen insonderheit erzeige / erkandt haben- Äberwan« man die Warhett bekennen will/erweiset sich dicallmächtige Weißheit/ Güte vnd wunderbare Vorsehung des ewigen Gottes nicht weniger darin« / daß der Mensch zu seiner Zeit auß dein Leib der Mutter an das Licht dieser Welt geboren wird- In der Bildung vnd Formierung deß Menschen/ wird Gott dem höchsten Werekmctster / vnnd der Natur der gantze Handel allein hcimgcstcllt/vnnd stehet nicht in der Eltern Wilkühr' / enrasweiterszur Sachen zuchun- Aber was die Geburt anbelanget / will bencbcn der Hilffvnnd Gnaden des Allmächtigen/ znsampt der Na turWürckung / wckchein diesem Theil keines Wegs müßig ist/ auch grosser Fleiß vnnd Obacht/ samptBe- scheidenhettvnd Geschicklichkeitvon nöhtm seyn- Aber manschet es leider/vndgibtes der trawrige erbärmliche Augenfchein/bcvorabauffdem Lande/ wieweit csnoch dem meistenTheil Wehemüttcrn an diesem Stück mangelt- Dnnd zwar es muß wol mangeln/wo keine fürge- schriebene Gcsetz/Ordnun g oder Lchreist / die Maß geben kan/da man den Handclalso plumps weiß / vnver-