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ftrm Vatterland noch biß auffdiese Zeit an einem solchen Werck/darinneu vielen armen einfältigen Weibern / die sich gleichwol Hebammen schelten/vnd dazu gebrauchen laffen/ss Ampt vnd Gebür mit guten» Grund vnd Wts- senschafftfürgebtldet/ vnnd sie eines bessern vnterrichttk werden können. Dann daß etliche auß dem gemeinen Haussen meynm möchten / diß lerncte sich nicht auß den Büchern/man wüste es auß derVbung vndErfahrung haben/hat zwar einen feinen Schein/ aber wie manche ehrliche Muttervnnd Kind muß darüber den Kürtzern ziehen/vnd das beste Pfand zusetzen / biß daß die Weiber die Erfahrung vnd prarin zuwcgen brtngcntWerwolte gerneinmvngeschicktenLehriungen an seinem Leib zum Meister werden lassen l Was von etlichen plumpen/vnd allein mit Nahmen Medicis tm Sprichwort fchimpffs- weiß gesagt wird / daß ihr jeder einen newcn Kirchhoff haben müffe/das sagt eben diese weiseFraw vnd Vrhcbe-- rin dieses BuchS/von den dölptschen Ammen/sprechend es seyen Hübcln vnnd Gräber genug auffdem Kirchhoff zu Pariß/dieÄmmendörffen deren nicht mehr machen/ das kan man meines ErachtcnS viel besser von vnferm Deutschland sagen. Sie klagt an einem Orth in diesem ihrem Büchlein / es seyen viclAmmen mit dem blossen Namen /aber die Verrichtung Kunst vnd Geschicklich- keit sey fern von ihnen: Aber sie mag wol stillschweygen

A iii vnd