V. Reinach-Preis für Geologie.
Ein Preis von M 1000 soll der besten Arbeit zuerkannt werden, die einen Teil der Geologie des Gebietes zwischen Aschaffenburg, Heppenheim, Alzey, Kreuznach, Koblenz, Ems, Giessen und Büdingen behandelt; nur wenn es der Zusammenhang erfordert, dürfen andere Landesteile in die Arbeit einbezogen werden.
Die Arbeiten, deren Ergebnisse noch nicht anderweitig veröffentlicht sein dürfen, sind bis zum i. Oktober 1903 in versiegeltem Umschläge, mit Motto versehen, an die Unterzeichnete Stelle einzureichen. Der Name des Verfassers ist in einem mit gleichem Motto versehenen zweiten Umschläge beizufügen.
Die Senckenbergische Natur forschende Gesellschaft hat die Berechtigung, diejenige Arbeit, der der Preis zuerkannt wird, ohne weiteres Entgelt in ihren Schriften zu veröffentlichen, kann aber auch dem Autor das freie Verfügungsrecht überlassen. Nicht preisgekrönte Arbeiten werden den Verfassern zurückgesandt.
Über die Zuerteilung des Preises entscheidet bis spätestens Ende Februar 1904 die Unterzeichnete Direktion auf Vorschlag einer von ihr noch zu ernennenden Prüfungskommission.
Frankfurt a. M., den 1. März 1903.
i 1
Oie Direktion
der 8eiickertbergi8chen Haturkor8chericiert Gesellschaft.
Ew. Hochwohlgeboren!
Durch ein bedauerliches Versehen ist in unserem vorjährigen Ausschreiben, betr. den v. Reinach-Preis für Geologie, ein Druckfehler unterlaufen, indem im Text desselben das Wort „Mineralogie“ steht, anstatt wie in der Ueberschrift das Wort „Geologie“.
Ich bitte höflichst, unser altes Ausschreiben durch das beiliegende neue zu ersetzen.
Im Voraus verbindlichst dankend, verbleibe ich hochachtungsvoll und ergebenst
Der I. Direktor
der Senckenbergischen Naturforschenden Gesellschaft
Dr. Knoblauch.