tung meiner Briefe b(Jehrte’ipich, -wie Herr As- •sessor fGoeschdn es" ift.it gbgebAieül - Zusicherungen halte, unÄ dass r * derselbe es seinem Zwek nicht zusagend'gefunden hahe 4 , die oben bezeichnten Referate noch ferner von mir beafßeiten zu lassen. Unter solchen Umständen .noch einmal an Herrn Assessor Goeschen ^zti schreiben, wäre wahrhaft characterlos gewössqn, ich betrachtete mein Verhältniss zu den literarischen Unternehmungen des Herrn 0# R&ggnd als ge- lösst und sthr.ieb im May 184$ wegen der» Ab~ rechnung an Herrn Dr. Schmidt, -unfl mein vMi Herrn Dr. Hacker demselben»- überlieferter Bridf begafin mit den Worten. „Da ichfrdarauf verzichten muss, von Herrn Assessor Goeschen Antwort und Auskunft zu erhalten etc.“' t
Bey meiner Durchreis.® durch Ergangen afn 3. April 1844 hatte H^ Professor fcänstatt mir den Antrag gestellt, mich bey de^Redaction des von ihm gegründeten Jahresberichts zu betheiligen'; ich hatte Bedenken getragen, auf Wiesen ehrenvollen Antrag einzugehen, da-meine ganz zerstörte Gesundhei^ mir eine grölerc literarische Thätigkeit kaum erlaubte und da ich damals im Wahne war, dass ijJh no^pbeim Schmidt’- schen oder Goeschen’schen Jahresbericht beteiligt sey. Als ich mich aber auf das enschieden- ste überzeugt hatte, dass Herr Assessor Goeschen seiner mir gegebenen Zusage zuwider handle, dann erst schrieb ich im Monat May nach Erlangen, dass ich bereit sey mich bey der Redaction des Canstatt’schen Jahresberichts zu betheiligen und sofort erschien der neue Pro- spectus deseiben.
Dieses Ereigniss hatten die Herrn Goeschgp, und Wigand nicht vorausgesehen, und fs musste, ihncn^dasselbc um so unwillEommner seyn, da ich meine, ganze Thatkraft diesem Unternehmen zuwenden konnte, was bei Herrn Professor Canstatt natürlich nicht der Fall war. Wenn Her die Herrn Goeschen! und Wigand durch den Umschwung, welchen der Canstatt’sche Jahresbericht) seit meinem Eintritt in die Redaction erlitt, unangenehm berührt werden, so haben sie es sich selbst 'zuzuschreiben, es bestraft sich dätlurch blos die, Wortbrüchighsit des Herrn Goeschen, an der übrigens Herr WUtgand vielleicht 'keinen JTheil hat.
0 Dies ist der genaue Hergang der Sache, und frage nun, wie Herr Assessor Goeschen es wagen konnte, mir den Vorwurf zu machen, dass ich in uilziemlicher Weise und ohne Auf- küqjfienmg die Wigand’schsn literarischen Unter- nehimmgen verlassen habe. Die Leser mögen beurtheilen, was an einer Sache seyn möge, die
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diesen Vorwujf.fcerläufig noch vertagen; dagegen fordere ich Herrn Goescjien^ auf, öffentlich anzugeben, was ich RervriiiOU<?iVu/and verdanke, und dann werde ich Tp-reitfc Beleuchtung dieser Frage eingehen; vorläufig nur di\ Versicherung, dass ich zu Herrn Wigand? in durchaus keinem andern Verhältniss stand - ,» als dem dH Schriftstellers zum Verleger,' und «dass Herr Wigand bey'-seinen Unternqfnsungen • einzig und allein seine Convenienz un'di nicht "im geringsten meine Person berücksichtigt’jjaf^). Es sollte* mir leid thun, noch mehr saggn zu müssen, was aber nach 'dem, mild gesbgt, unvoj-sichtimn Programm des Herry Ggescfan kaum zu vAmeiden seyn wird: denn unterlässt dieser Herr, meiner Aufforderung zu entsprechen und das zu bezeichnen, was ich gjllcs d.em Herrn 0 . \^igand zu verdanken haben soll, so 'hat er sich und sein Programm selbst gerichtet, will er aber wirklich seine Behauptungjnotiviren, dann bin ich zu einer rükslchtslosennrwiederung jfezwungen.
Nun noch einige Wqrte über dje* beyden nebenbuhlerischen JahrcjbiricljJc seihst. Obgleich ich dem Herrn. Assessor GSescf^en^üm Vorschlag gemacht habe*, dass wir^unsere* C6ncurrenz,nur auf eine ehrenhafte W^isc" betreiben wollten und obgleich der Herr Ass/ssot diesen Vorschlag billigt, so glaHte er d#Ji- seii^K Jahresbericht durch ein ungünstiges JDrtheil übet* den unsri- gel empfehlen zu dürfet,. UnserJtBöficht ist ihm zu ausführlich, e9'fehlt ihm«dii/Sirch die Uebersicht, und trotz feiner Ausführlichkeit soll er keine gute »bündige *Refp*ate liefern, wie sie der praktische Arzt und ^der mediMnischc Literat brauche. Sdlche ^Wera’te Fb«n verspricht Herr Assessor Goeschen 2 in ’ sein^h Jahresberichte zu liefern. — loh iiatte gegf^u^t ein bischen Takt und Erfahrung in, der^Redaction von Zeitschriften von früheren Zeiten- her zu besi- zen und namentlich war ich dga^MÄnung, dass man gute Berichte nur von anerkannten Autoritäten in den entsprechenden Fächgm» zu erwar- , teil habe; desshalb ging me-n Streben dahin * die- gefeyertsten Spezialitäten* für/Mscrn Jahresbericht zu gewinnen, wobey natürlich die Ent-, fernungen und die dadurch bedingten Unbequemlichkeiten für die Redaction find »die erhöhten Kosten für die Verlagshand-lüng glicht gescheut werden durften; wie glücklich "i'ch in diesem Streben war, das zeigt der^Kra«z*,von glanzvollen . Namen,»welche die Titel der^cfhzelnen Refe-, rate schmülmi und denen sitzh ^demnächst noch' einige Celelffitaetcn' beygesfljlqu». werden. .Diesen Herrn stellte ich das hö^emte J&r suchen, ihre Referate so gedrängt zu fassen als cs das In-