den * Augeni^i^jSÄur^c.h ein Document bewiessen werdfen, dass Hmr Dr. Schmidt mir seinen Plan zur Fortsezung der Encyklopaedie in Jahresbe­richten erst (dann mittKeilte., als Herr Professor

* Canstatt seijften- Jahresbdriekt öffentlich apge-'

* kündigt hatte, und mich dringend aufforderte, mich bey Ganshdtt's Untermjfmen. dicht zu be­theiligen und^etwa gegebene Zusagen zurükzu- nehmen. Hass aber Herr Dr. Schmidt unter allen seinen* Freunden ma^i zufezt 'von die^lm Plane in Keimtniss gesezt haben' sollte, während er vp/zTglicKauf meine Unterstüzung dabey rech­nete und mir die meisten und wichtigsten l^efe-

, rate zudacht£, wäre doch etwas auffallend.

* * Nachdem ich di^tfeiyr Dr. Schmidts. Ein­

ladung erhalten, scDreb ich soglclbh an Herrn Professor . Canstatt, theilte ihm Dr. Schmidts »Plan mit, iflpd stellte ihm vor, dass bey den^ Kräften, über welche die Herrn Schmidt und Wigand du£ch das Institut der.. Jahnbücher zu * disponiren litten, es ihm *(Canstatt) mit sei- ? nem Verleger schwer halten dürfte , die Conihir-

* renz zu besllhen, dass js sohin.vielleicht rath- samer svyn-' dürfie, dazUnternehmen aufzuge-

>-* ben, wenn sie incht begründete Aussicht auf Erfolg hätten. Herrn Dx! Schmidt, mit dem ich schon länger in lebhaftem literarischen Verkehr gestanden, sagte ich meine Mitwürkung für seine Fortsezijngi der Encyklopaedie zu, bemerkte ihm jedoch, wenn sein UnternSnnen würklich als eine Eurtsezung der Encyklopaedie gelten solle, so müssten die binzeinen Referate alpha­betisch geordnet se^n, wieesolches bey der Ency­klopaedie der Fall sey. Herr Dr. Schmidt ging aber troz .meiner jnotivirten, dringenden und wiederholten*Vost^J®hg- darauf nicht Hin, son- * dem bestand auf xine systematische Anordnung seincVJahresberichte* und überzeugte mich da­durch zur Genüge, dass es sich um etwas ande- , res handle als um Fo'rtsezungen der Encyklo- ^ paedie. * E .

Als ich die von Heftn Dr. 'Schmidt mir angetragenen Referate für^jeini^JaRresberichte

* übernahm, gescliaj^cs y,nter folgÄiden # von Herrn Dr. Schmidt selbst gestellten Bedingungen^:

1) *Dr. Eisenmann efhält sämmtliche Jour­

nale zugeschikt, aus .vvtfchen er .die in seine Referate einschlägigen Abhandlungen für die Jahrbücher extrahirt un.4 zugleich für die »Jahres­berichte bemizt; die für die \fahvbüch* gemach­ten Auszüge jycrdjyi mit 16 Slialer per Bogen honorirt. v»»

2) Eisenmann erMlk alle in 'seine Referate einschlägigen Werke zugeschikt^ welche er in den Jahrbüchern anzeigt und für die Jahresbe-

rere Referate für den Jahresbericht 1»842, welche i^h gegen Ende des Jahres 1843 eihsandte.

Um diese Zeit erfolgte aber ci4 Redactions- ^V&hsel bey Schmidts Jahrbüchern uttd bey dem HaSjiiJ Dr. Schmidt eingeleitetpn . Jahresbe­richt, M|jjj%m Herr Dr. Schmidt sich aus Gesund- heits - KBcsichten \d!n diesen literarischen Ar­beiten zurükzog und Herr Medizinal-Assessor^ Dri GoAhen an dessen Stelle trat. * ,

Htra Goeschen drükte mir in seinem ersten BritJ seine entschiedene Abneigung gegen den - von* Herrn Dr. Schmidt unternommenen Jahres­bericht» am? und stellte das wiirkliche Erscheinen deseiben sehr in Zweifel. In einem zweyten Brief zu Ende 1843 erklärte er mir, er habe endfleh den Vorstellungen des Herrn Otto Wi- # gjind nachgegeben, und werde nun den ffragli-, ofren Jahresbericht redigiren, dabey aber wesent­liche Veränderungen vornehmen: 1) müsse der m Bericht sehr gedrängt ausfallen, dürfe nicht mehr * als einen Band* füllen; 2) werde' er mit einigen- wenigen Aushahlnen nur Aerzte in Leipzig und Umgegend zu Referenten wählen, und unter die­se wenigen Ausnahmen stellte er mich. Da« Weitere über den Jahresbericht versprach er mir demnächst zu schreiben, jedenfalls aber hatte ich von ihm die entschiedene Erklärung, dass de wir die von Herrn Dr.' Schmidt übertragenen Re-* ferate belassen werde*. Eine weitere Mittheilunefc über den Jahresbericht, über die Art seines Er; sjheinens etc. etc. blieb aber, aus, ja Herr Goe-^ sehen liess mich sogar in Ungewissheit, ob mei-, np für den Bericht pro 1842 eingesandten Re­ferate abgedrukt werden würdttn. * V

Ich habe bereits oben erwähnt, Jkss nach meinem Uebereinkommen mit. Herrn Dr. Schmidt mjr all^ Journale zugeschikt .werden musstgp, , 1 uM dass ich diese nicht bloss für den Jahres­bericht zu benüzen sondern auch, für die Jahr ., bücher zu extrahiren hatte; *nun von der ganzen ^Journal-Literatur des Jahres 18,43 hatte ich im May 1844noch nicht einBktt! Ich.hatte Herrn Medizinal-Assessor, Goeschen wiederholt an die . ^lsendung der Journale gemahnt,/indem ich nicht im Stande sey die Referate zu» gehörige , Zeit zu liefern, wenn ich nicht das*literarische Material rechtzeitig bekäme; darauf aber k^rfe Antwort erhalten. .Dafür fanden4feich au meine? l^iberiaschung in den ersten Heften der Jalirbü-, eher von 1844 Journal - Abhandlungen^ weIhe * 'zu meinen Referatengeholten, ^on,andern Aerzen ausgezogen. Ich hattenämEch* die Referate» , über die Krankheiten des Nervensystems, Jber« jene des Gefässsytems, über Rheumatismen etc. , Vergleicht man nun die lezten Hefte der Jahr-