■ e un fr c Die ungünstige Finanzlage, kn der sich auch die Bibliothek befindet, blieb im abgelaufenen Berichtsjahr bestehen.
• Oktober "" ? Die seit mehr als Jahresfrist schwebenden Verhandlungen zwischen der Stadtgemeinde und der Administration
ncu er °rtcn bis jetzt zu keinem Ergebnis. Dringend notwendig wäre eine einstweilige Finanzierung der Bibliothek 0 , offen, die sie in ihrer Eigenschaft als öffentliche und Universitätsbibliothek beanspruchen darf und muß. Die Beamten
e ! ern sandten deshalb zur Erhöhung ihrer Gehälter auf private Spenden angewiesen, die der Bibliothek in dankenswerter ^ eise zugingen. Trotz sparsamster Wirtschaft hat das abgelaufene Jahr ein Betriebsdefizit von M. 67,000.— auf-
1 ^O^llaben, aveisen, für das bis jetzt eine Deckung nicht vorhanden ist. Wir richten deshalb auch an dieser Stelle an die Bürger- n ’l- 2 0.50 mhst Frankfurts die herzliche Bitte, durch weitere Spenden zur Aufrechterhaltung der Stiftung Senckenbergs beizu- rgen und die Bibliothek lebenskrästig zu erhalten. Die Bibliothek war an 289 Tagen geöffnet. Die Zahl der Besucher !>ch im Berichts Lesesaals betrug 851? (1919 20 : 8752), die der Entleiher 141? (I486). 2m Lesesaal wurden benutzt 9843 gegc„ M. 21.6,2188), verliehen wurden 15139 (16218), zusammen 24982 (28406) Bände. Die Zahl der bibliographischen Bände 'lr'che Kranke miluschkleßlich kleiner Schriften) betrug am 1. April 1921 147473 (141450). Die Einnahmen der Bibliothek 1 Vorjahre. Difirugen M. 92,310.02, die Ausgaben M. 159,332.74.
Vorjahre Gegenüber dem Vorjahre ist am Anatomischen Institut etwas ruhigere Zeit eingetreten, obgleich noch dauernd ->-o2 im Vor-er Unterricht und die große Zahl der abzunehmenden Prüfungen viel Zeit beanspruchten und damit die wissenschaftliche kätkgkeit erschwerten. Der Besuch ist gegenüber dem Vorjahre annähernd auf die Hälfte gesunken. Da nur noch ver- 30. j. j y2j>ältnismäßig wenig Studierende ein medizinisches Studium beginnen, ist mit einem weiteren Rückgang zu rechnen.
Der profektor und Privatdozent Or. Wegner wurde am 1. Oktober 1920 zum planmäßigen Abteilungs- 'em von Hern?orsteher ernannt. Der zweite Assistent, Or. E. Meisel, war während des ganzen Jahres krankheitshalber beurlaubt. >ont wurde dieSeine Vertretung übernahm ein früherer Schüler des Instituts, Herr Or. Rudolf Spanner. Die Laboratorkums- &c fang). Ein Assistentin, Frl. Trau legte am 1. September 1920 infolge längerer Erkrankung ihre Stellung nieder. Am )en Spendern 1- September trat Frl. Clara Nöggerath als Laboratoriums-Assistentin ein.
Folgende Vorlesungen und Übungen wurden abgehalten:
1. Sommersemester:
Professor Bluntschli: Systematische Anatomie, 2. Teil, 175 Zuhörer.
„ „ Kurs der Histologie und mikroskopischen Anatomie gemeinsam mit Priv.-Doz. Or. Wegner
und Priv.-Doz. Or. Hertwig (doppelt abgehalten) 141 Teilnehmer.
Professor Bluntschli: Stellung des Menschen in der Natur, 195 Zuhörer.
„ „ Arbeiten im Laboratorium für Geübtere, 1 Teilnehmer.
Priv.-Doz. Or. Wegner: Osteologie 69 Zuhörer.
„ „ „ „ Topographische Anatomie 49 „
„ „ „ Hertwig: Entwickelungsgeschkchte 108 „
„ „ „ „ Anatomie für Zahnärzte, 1. Teil 48 „
„ „ „ „ Kurs der Histologie und mikroskopischen Anatomie für Zahnärzte, 69 Teilnehmer.
—- j Bestand
durch | am
Tod / 31 - 12 I 1920
69
2. Winter seine st er:
Professor Bluntschli: Systematische Anatomie, 1. Teil, 89 Zuhörer.
„ „ gemeinsam mit Priv.-Doz. Or. Wegner und Priv.-Doz. Or. Hertwig. Präparier
übungen, 231 Teilnehmer.
„ „ gemeinsam mit Priv.-Doz. Or. Wegner: Vergleichende Anatomie und Physiologie des
Gebißapparates 105 Zuhörer
Priv.-Doz. Or. Wegner: Osteologie und Myologie 30 „
„ „ „ „ Myologie (allein) 55
„ „ „ „ Topographische Anatomie 123 „
„ „ „ Hertwig: Anatomie für Zahnärzte, 2. Teil, 70 „
Im Anschluß an die Hauptvorlesungen wurden regelmäßig Kolloquien und im Zusammenhang mit den Präparierübungen zahlreiche Lehrunterredungen in kleinen Gruppen abgehalten. Die Dozenten beteiligten sich ferner an den
Senckenbergische
BlbUolhek.
Anatomisches
Institut